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Formel 1 in Malaysia: Sebastian Vettel schimpft über Narain Karthikeyan

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Frustrierter Vettel: "So springt gar nix dabei raus"

26.03.2012, 09:44 Uhr | t-online.de

Formel 1 in Malaysia: Sebastian Vettel schimpft über Narain Karthikeyan. Frustriert nach Platz elf in Malaysia: Sebastian Vettel (Quelle: dpa)

Frustriert nach Platz elf in Malaysia: Sebastian Vettel (Quelle: dpa)

Sebastian Vettel war stinksauer. Schon das ganze Wochenende lief nicht so, wie es sich der Doppelweltmeister vorgestellt hatte. Groß waren die Probleme mit der Balance seines Red Bulls, nur von Platz sechs war er in den Großen Preis von Malaysia gestartet. Dort fuhr der 24-Jährige mit deutlichem Abstand der Spitze hinterher. Doch zumindest für Platz vier und damit zwölf WM-Punkte schien es zu reichen. Aber dann schlitzte ihm Narain Karthikeyan mit seinem HRT den linken Hinterreifen auf – und Vettel war restlos bedient.

"Das ist extrem frustrierend. Ein vierter Platz wäre noch zufriedenstellend gewesen, aber so springt gar nix dabei raus", gab er dann auch nach dem Rennen in Sepang zu Protokoll.

Vettel: "Es gibt eben ein paar Gurken, die auf der Strecke fahren"

Für Karthikeyan hatte der Heppenheimer alles andere als freundliche Worte übrig. "Wie im echten Leben gibt es eben ein paar Gurken, die auf der Strecke fahren", schimpfte Vettel. Angesprochen darauf, dass der Inder zuvor schon eine Berührung mit Jenson Button hatte, lästerte der Red-Bull-Pilot weiter: "Da muss man überlegen, ob Autofahren für ihn der richtige Job ist."

Für Vettel war die Berührung alleine Karthikeyans Schuld. "Er war neben der Strecke, ich war meiner Meinung nach schon vorbei". Doch der Inder hatte nach der Rückkehr auf die Strecke zu viel Geschwindigkeit - und schlitzte mit seinem Frontflügel Vettels Reifen auf. Zwar schaffte es dieser trotz des sich in Einzelteile auflösenden Hinterreifens noch in die Box. Aber zu mehr als Platz elf und damit dem ersten Rang außerhalb der Punkte reichte es für ihn nicht mehr. Und dass Karthikeyan wegen des Vorfalls nachträglich eine 20-Sekunden-Strafe kassierte, die ihn von Platz 21 auf 22 zurückwarf, dürfte Vettel reichlich wenig interessiert haben.

Anweisung des Teams ignoriert

Aber nicht nur der Bolide machte Vettel und Red Bull zu schaffen. Selbst eine so simple Technik wie der Boxenfunk sorgte für Probleme. Nach der Regenpause und einer Runde hinter dem Safety Car bei Wiederaufnahme des Rennens fuhr Vettel länger als die Konkurrenz auf Regenreifen. "Wenn wir miteinander hätten reden können, wären wir schon früher reingekommen. Aber so wusste ich nicht, wann die anderen reingehen“, berichtete er.

Wie tief der Frust bei Vettel sitzen musste, lässt sich anhand der Tatsache erahnen, dass er die Anweisung seines Teams ignorierte, sich die letzte Runde zu ersparen. "Ich hätte reinkommen sollen, aber ich habe gedacht, es gehört sich, zu Ende zu fahren, auch wenn das Auto den Geist aufgibt. Man wollte wohl das Auto sparen, aber ich wollte die Zielflagge sehen."

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