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Formel 1: Stuck kritisiert Vettel: "Er muss noch lernen"

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Stuck kritisiert Vettel: "Er muss noch lernen"

27.03.2012, 16:06 Uhr | t-online.de, dapd

Formel 1: Stuck kritisiert Vettel: "Er muss noch lernen" . Hans-Joachim Stuck (li.) kritisiert Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel. (Archivbild) (Quelle: imago)

Hans-Joachim Stuck (li.) kritisiert Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel. (Archivbild) (Quelle: imago)

Die Pleite mit Rang elf beim Großen Preis von Malaysia lässt Sebastian Vettel auch Tage später nicht los. Nach der Berührung und dem damit einhergehenden aufgeschlitzten Reifen seines Red Bull durch den HRT des Inders Narain Karthikeyan fand Vettel deutliche Worte für den Konkurrenten. Frustabbau, der für viele von Vettels (Ex-)Kollegen nachvollziehbar ist. Aber die Heftigkeit der Reaktionen stößt nicht bei jedem auf Verständnis. Auch Hans-Joachim Stuck kritisierte das Verhalten des Weltmeisters.

Vettel schimpft auf die "Gurke"

"Solche Ausdrücke sollten nicht fallen", sagte Stuck in einem Interview, "aber man kann das verstehen. Und Gurke zu sagen ist immer noch besser als Arschloch." Vettel hatte in seiner ersten Erregung nach dem Rennen Karthikeyan wüst beschimpft: "Wie im echten Leben gibt es eben ein paar Gurken, die auf der Strecke fahren", hatte sich der Heppenheimer echauffiert.

Laut Stuck liegt eine Erklärung für diese Überreaktion auf der Hand. "Dass er auf Platz elf landet, ist für ihn eine ungewohnte Situation", so der frühere Formel-1-Fahrer. "Bei ihm ging es bisher immer nur nach oben, und dass das jetzt nicht so ist, muss er erst mal verkraften." Auch im engen Verkehr des Fahrerfeldes müsse man sich zurechtfinden können, so Stuck: "Da sind mehrere Autos unterwegs. Da sitzen überall nur Menschen hinter dem Lenkrad, da kann so etwas wie diese Berührung passieren." Dass beim Überholen auch mal Missverständnisse entstehen könnten, "das muss Sebastian Vettel auch mal lernen."

WM bleibt lange spannend

Eine Berechtigung für seine Schimpftiraden habe Vettel nicht, so Stuck weiter. "Zu einer Kollision gehören immer zwei. In dem Fall ist keiner ganz unschuldig. Hätte Vettel mehr Platz gelassen, wäre gar nichts passiert", ist sich Stuck sicher. Und, dass die Saison noch lange ist und das Titelrennen entsprechend lange offen sein wird. Vor allem dann, wenn Vettel wieder einmal die Nerven verlieren sollte.

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