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Formel 1: Sebastian Vettel droht nach "Stinkefinger" eine Strafe

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Vettel droht eine Strafe

28.03.2012, 09:49 Uhr | Motorsport-Total.com, t-online.de

Formel 1: Sebastian Vettel droht nach "Stinkefinger" eine Strafe. Glücklich ist anders: Für Sebastian Vettel hat das Malaysia-Rennen ein Nachspiel. (Quelle: imago)

Glücklich ist anders: Für Sebastian Vettel hat das Malaysia-Rennen ein Nachspiel. (Quelle: imago)

Sebastian Vettel droht nach dem Großen Preis der Formel 1 von Malaysia Ärger: Wegen eines Stinkefingers gegen den Inder Narain Karthikeyan erwartet den Weltmeister von Red-Bull-Racing eine Strafe durch den Automobil-Weltverband FIA. Zudem wird sich Vettel nach seiner Befehlsverweigerung, das Rennen in Kuala Lumpur vorzeitig aufzugeben, vor seinem Team Red Bull erklären müssen.

Dem Titelverteidiger war am Sonntag beim Überrunden des Inders Karthikeyan von dessen Hispania-Rennwagen der linke Hinterreifen aufgeschlitzt worden. Dadurch blieb der zweimalige Champion im zweiten WM-Lauf ohne Punkt. Die Szene mit dem erhobenen rechten Mittelfinger Vettels war von der Onboard-Kamera aufgezeichnet worden. Ein entsprechendes Foto wurde vom britischen Sender BBC verbreitet. Zudem hatte Vettel den Inder als "Gurke" bezeichnet.

Strafe bis zum Lizenzentzug möglich

"Da hat er gegen den Verhaltenskodex verstoßen", sagte der ehemalige Formel-1-Rennfahrer Marc Surer. "Es gibt den Sporting Code. Den unterschreibt man, wenn man die Lizenz bekommt. Dann muss man sich eben entsprechend verhalten. Ein Verhalten, das anderen Personen oder dem Sport schadet, ist strafbar", so der Sky-Experte weiter.

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Der Strafenkatalog bei derartigen Vergehen umfasst eine breite Palette. "Das kann von einer Verwarnung oder gar nichts bis zu einem Lizenzentzug gehen", sagte Surer, der aber nicht an drastische Folgen für Vettel glaubt: "Ich denke, dass es jetzt in dem Fall verständlich war und dass man da eine milde Strafe ausspricht, wenn es eine Strafe gibt. Aber theoretisch ist da alles offen." Der FIA traut Surer das richtige Maß jedenfalls zu. "Ich denke, dass die Leute bei der FIA Verständnis haben für jemand, der einfach sauer ist, dass er dann so reagiert, im Affekt", sagte der Schweizer, der bis 1986 selbst 82 Formel-1-Rennen bestritten hat.

Teamchef Horner bittet zum Rapport

Wie der Rapport bei seiner Teamleitung enden wird, ist ebenfalls völlig offen. "Wir werden darüber sprechen", sagte Teamchef Christian Horner laut "Bild" und kündigte eine Aussprache an. Vettel hatte sich trotz aussichtsloser Position kurz vor dem Ende des Rennens geweigert, wie von Renningenieur Guillaume Rocquelin mehrmals gefordert, abzubrechen. Im Falle des Ausscheidens hätte Red Bull beim nächsten Rennen in China straffrei das Getriebe wechseln dürfen, was sonst mit einer Rückversetzung um fünf Startplätze geahndet wird.

Im offiziellen Statement nach dem Rennen hatte Red Bull sowohl Horner als auch Vettel dahingehend zitiert, dass der Weltmeister die Aufforderung wegen des nicht funktionierenden Boxenfunks nicht gehört habe. Der Weltmeister hatte jedoch schon unmittelbar nach dem Rennen im Fernseh-Interview erklärt: "Man wollte wohl das Auto sparen, aber ich wollte die Zielflagge sehen. Ich hätte reinkommen sollen, aber ich habe gedacht, es gehört sich, zu Ende zu fahren, auch wenn das Auto den Geist aufgibt."

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