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    Tischtennis-WM: Deutschland im Halbfinale

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    Deutsches Team mit weißer Weste ins Halbfinale

    30.03.2012, 18:33 Uhr | dapd

    Tischtennis-WM: Deutschland im Halbfinale . Timo Boll und Teamkollegen ließen nichts anbrennen.  (Quelle: dapd)

    Timo Boll und Teamkollegen ließen nichts anbrennen. (Quelle: dapd)

    Bronze ist sicher, doch Gold bleibt das große Ziel: Die von Timo Boll angeführten deutschen Tischtennis-Asse haben ihren Siegeszug fortgesetzt und stehen im Halbfinale der Team-WM. In der Dortmunder Westfalenhalle besiegte die deutsche Auswahl Schweden in einer Neuauflage des EM-Finals erneut 3:0. Im Semifinale trifft Deutschland auf Japan. Die Verlierer bekommt Bronze, da es kein Spiel um Platz drei gibt.

    Eine ganz bittere Niederlage mussten die deutschen Damen einstecken. Das DTTB-Team führte bereits 2:0 gegen den Favoriten Singapur, verlor aber noch 2:3.

    Riesenfreude herrschte dagegen bei den Herren. "Wir sind sehr zufrieden wie es gelaufen ist. Wir können nicht meckern. Es geht vielleicht ein bisschen auf Kosten der Zuschauer, wenn wir immer so schnell sind", sagte Boll. Er blickte auch gleich nach vorn: "Japan wird ein harter Brocken. Schon das Olympia-Halbfinale war ein richtiger Krimi. Unser Weg soll noch mindestens einen Schritt weiter gehen."


    Sechs Spiele, sechs Mal 3:0

    Bereits vor dem ersten Ballwechsel ließen die 9.500 lautstarken Zuschauer die Welle durch die Arena schwappen. Und die Stimmung wurde beinahe mit jedem Satz besser, denn Boll, Dimitrij Ovtcharov und Patrick Baum ließen dem fünfmaligen Weltmeister keine Chance. Für das Team von Jörg Roßkopf war es bereits der sechste 3:0-Sieg im sechsten Spiel. "Es war ein schweres Spiel, aber wir haben auch sehr gutes Tischtennis gezeigt. Das war der erste Schritt", sagte der Bundestrainer.

    In Dortmund feierte Schweden einst einen der größten Siege. Im WM-Finale von 1989 deklassierte das Team China mit 5:0. Jörgen Persson - inzwischen 45, aber immer noch dabei - holte damals mit Jan Ove Waldner und Mikael Appelgren Gold und unterbrach damit die zehnjährige Dominanz der Chinesen.


    Schwedens Taktik geht nicht auf

    Jenen Persson setzten die Schweden überraschend an Position eins. Doch Ovtcharov hatte mit dem Altmeister leichtes Spiel und musste sich lediglich im zweiten Satz (13:11) strecken. 3:0 hieß es nach etwas mehr als 20 Minuten. Bei seinen fünf Einsätzen bei dieser WM hat Ovtcharov erst zwei Sätze verloren.

    Eine noch bessere Bilanz wies im deutschen Team nur Timo Boll auf. Der hatte bislang nur einen Satz verloren. Gegen Jens Lundqvist folgte für den WM-Dritten Satzverlust Nummer zwei. Doch er fand in sein Spiel zurück und siegte 3:1. Den Schlusspunkt setzte Patrick Baum, der trotz seiner bisher durchwachsenen Leistungen von Bundestrainer Roßkopf eine weitere Chance erhielt. Gegen Pär Gerell spielte Baum groß auf, gab keinen Satz ab, und die Fans verabschiedeten das Team mit Standing Ovations.

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