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Tischtennis-WM: Boll und Co. im Finale gegen China klar unterlegen

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China dominiert auch im Finale gegen Deutschland

01.04.2012, 18:43 Uhr | dapd, sid, dpa

Tischtennis-WM: Boll und Co. im Finale gegen China klar unterlegen. Auch Timo Boll kann die klare Final-Niederlage gegen China nicht verhindern. (Quelle: Reuters)

Auch Timo Boll kann die klare Final-Niederlage gegen China nicht verhindern. (Quelle: Reuters)

Deutschlands Tischtennis-Herren haben bei der Weltmeisterschaft in Dortmund die Sensation verpasst. Vor 11.000 Zuschauern in der ausverkauften Dortmunder Westfalenhalle unterlag das Team um Rekord-Europameister Timo Boll dem Topfavoriten 0:3 und muss weiterhin auf das erste WM-Gold warten.

Wie bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking und bei der WM 2010 waren die überragenden Chinesen eine Nummer zu groß. Die Spieler aus dem Reich der Mitte sicherten sich ihren sechsten Titel in Folge, den 18. insgesamt. Dabei feierte China einen unnachahmlichen Durchmarsch und gewann alle 24 Einzel im Turnier. Die beiden Bronzeplaketten gingen an Japan und Südkorea.

China gewinnt alle seine Spiele im Turnier

"Wir hatten wirklich eine gute Chance. Die Chinesen haben heute alles zeigen müssen", sagte Bundestrainer Jörg Roßkopf. Dem Gegner zollte er den diesem gebührenden Respekt: "Sie sind eine große Mannschaft."

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Insgesamt konnte er zufrieden sein mit dem Auftritt seiner Mannschaft bei dem Turnier. Bis zum Finale hatte sie sich souverän durchgesetzt und erst im Halbfinale gegen Japan eine Begegnung abgeben müssen.

Boll verpatzt den Start in den entscheidenden Satz

Boll hatte gleich im ersten Match gegen Weltmeister Zhang Jike den Sieg auf dem Schläger. Nach einem 0:2-Rückstand erkämpfte sich der WM-Dritte den Ausgleich. "Timo, Timo"-Rufe hallten durch die gewaltige Halle, kaum einen Zuschauer hielt es noch auf dem Sitz.

Doch Boll nutzte seine Chance nicht. Er verpatzte den Start in den letzte Satz völlig und verlor diesen mit 6:11. "Es ist schwierig, gegen ihn drei Sätze in Folge zu gewinnen. Er ist mental sehr stark", sagte Boll.

Lehrstunde für Ovtcharov

Ohne den Hauch einer Chance war Dimitrij Ovtcharov. Der 23-Jährige bekam vom Weltranglistenersten Ma Long eine Lehrstunde erteilt, brachte selbst eine 9:4-Führung im zweiten Satz nicht durch. "Da war ich zu gierig, ich wollte den Punkt zu schnell", befand Ovtcharov. Ein 0:3 flimmerte am Ende auf der Anzeigetafel.

Patrick Baum vermochte dann, wenigstens den ersten Satz gegen Wang Hao zu gewinnen. Doch obwohl der Team-Olympiasieger in China nur noch die Nummer drei ist, war er für Baum in den folgenden Durchgängen eine Nummer zu groß.

Deutsche Damen holen Platz sieben

Wenige Stunden nach dem Erfolg der Herren zogen die chinesischen Damen nach. Auch sie holten sich den Titel. Im Endspiel revanchierten sich die Chinesinnen mit einem 3:0-Erfolg gegen Titelverteidiger Singapur für die unerwartete Pleite im WM-Finale 2010 in Moskau.

Die deutschen Damen beendeten die Weltmeisterschaft auf Platz sieben beendet. In der letzten Partie siegte der WM-Dritte von 2010 mit 3:2 gegen Polen. Die Punkte für das Team von Bundestrainerin Jie Schöpp holten Sabine Winter, Zhenqi Barthel und die EM-Zweite Irene Ivancan. Sie gewann beim Stand von 2:2 das letzte Einzel in vier Sätzen.

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