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Düsseldorf - St. Pauli 0:0 - Spuck-Attacke auf Sascha Rösler

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Fiese Spuck-Attacke - Zambrano entschuldigt sich

03.04.2012, 17:21 Uhr | t-online.de

Düsseldorf - St. Pauli 0:0 - Spuck-Attacke auf Sascha Rösler. Zambrano (Mitte) legte sich nicht nur mit Rösler (hinten) an. (Quelle: imago)

Zambrano (Mitte) legte sich nicht nur mit Rösler (hinten) an. (Quelle: imago)

Fortuna Düsseldorf und der FC St. Pauli lieferten sich ein hitziges Verfolgerduell im Kampf um die Aufstiegsplätze. Tore bekamen die Zuschauer zwar nicht zu sehen, dafür aber eine fiese Spuck-Attacke von Paulis Carlos Zambrano auf Düsseldorfs Sascha Rösler.

In der 73. Minute war Zambrano mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz geflogen und verlor dann beim Verlassen des Rasens die Nerven. "Ich teile auch viel aus. Aber Spucken gehört nicht auf den Fußballplatz, das kann er sich sparen", sagte Rösler bei Sport 1. Zambrano hat sich mittlerweile entschuldigt: "Ich habe mich grob unsportlich verhalten, und das hätte mir nicht passieren dürfen." Möglicherweise glätten sich die Wogen nun wieder.

Nachträgliche Strafe droht

Direkt nach der Partie war der Ärger jedenfalls riesengroß. Fortuna-Stürmer Rösler, auch kein Kind von Traurigkeit, regte sich über seinen Gegenspieler fürchterlich auf. "Der Zambrano hat sich das ganze Spiel daneben benommen", schimpfte er. Rösler deute an, dass der Pauli-Verteidiger die ganze Partie über Düsseldorfer Spieler angespuckt habe. "Ja, auf jeden Fall", sagte der Angreifer auf Nachfrage.

Für Zambrano hat der Vorfall ein Nachspiel. Weil Schiedsrichter Wolfgang Stark den Vorfall nicht sah, droht dem Peruaner wegen eindeutiger TV-Bilder eine nachträgliche Strafe durch den DFB. Der Verband ermittelt inzwischen und hat Zambrano zu einer Stellungnahme aufgefordert.

Meier: "Wir haben nichts zu verlieren"

St. Pauli-Trainer Andre Schubert kritisierte den 22-Jährigen, wollte sich aber nicht weiter zu dem Vorfall äußern. Stattdessen sprach er von einem "verdienten Punkt, den wir uns hart erkämpft haben". Fortuna-Coach Norbert Meier war nach der Nullnummer alle andere als zufrieden, hat den direkten Aufstieg aber noch nicht abgehakt. "Die Leichtigkeit muss wieder rein. Wir haben überhaupt nichts zu verlieren, dafür können wir alles gewinnen."

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