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Technik-Streit: Red Bull droht mit Protest

05.04.2012, 10:57 Uhr | Motorsport-Total.com, t-online.de

Technik-Streit: Red Bull droht mit Protest. Mercedes und der F-Schacht - Red Bull lässt nicht locker. (Quelle: imago)

Mercedes und der F-Schacht - Red Bull lässt nicht locker. (Quelle: imago)

Der Ton in der Diskussion um den umstrittenen F-Schacht wird schärfer. Red Bull denkt nun darüber nach, gegen das von von Mercedes eingeführte System zur Verringerung des Luftwiderstands Protest einzulegen. Teamchef Christian Horner fordert von der FIA Klarheit bis zum nächsten Formel-1-Rennen am 15. April in Shanghai. "Wir haben um Klärung gebebten", sagte Horner bei "Sky TV".

Neben Red Bull hat auch Lotus angekündigt, das Mercedes-System nicht einfach hinzunehmen.

Legal oder regelwidrig?

Geklärt werden soll, ob der F-Schacht von Mercedes legal ist. Zwar bekam der Rennstall vor dem Saisonauftakt in Australien Grünes Licht vom Weltverband FIA. Doch seitdem schwelt das Thema. Beim zweiten Rennen in Malaysia hatte Horner noch einmal mit FIA-Renndirektor Charlie Whiting, darüber gesprochen - offenbar mit Erfolg. "Ich glaube, er wollte noch einmal darüber nachdenken."

Der F-Schacht bei Mercedes ist mit dem DRS im Heckflügel des Mercedes-Boliden integriert und leitet durch eine Öffnung Luft an die Vorderseite des Autos. Dadurch verringert sich der Luftwiderstand und die Geschwindigkeit wird erhöht. Der Trick dabei: Das System wird von den Fahrern nicht direkt bedient, was auch verboten wäre. Wenn die Piloten den DRS-Knopf drücken und den Heckflügel flacher stellen, wird durch die Bewegung des Flügels auch der F-Schacht geöffnet. "Eine Grauzone" nennt Horner den technischen Clou und will nun abwarten, wie die FIA entscheidet.

Ein Nachrüsten würde viel Zeit und Geld kosten

Eine rasche Klärung der Angelegenheit ist für die Mercedes-Konkurrenten auch deshalb wichtig, um nicht vorzeitig ins Hintertreffen zu geraten. "Für uns stellt sich die Frage: Müssen wir es auch bauen?", sagte Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko.

Ein Nachrüsten wäre allerdings zeitaufwändig und kostspielig. Zudem ist davon auszugehen, dass die FIA den Mercedes-Trick spätestens in der nächsten Saison wieder verbietet. Alle Investitionen wären also nur für diese Saison. Und das wollen Red Bull und Co. natürlich verhindern.

Mercedes will sich Vorteil nicht nehmen lassen

Das Mercedes-Team hat bereits angekündigt, von seiner Position nicht abzurücken. Der F-Schacht verstoße nicht gegen Regeln und man habe nicht vor, den Vorteil einfach wider herzugeben. Wie die FIA nun auch entscheidet - für Zündstoff ist weiter gesorgt.

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