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Hertha - Freiburg 1:2 - Hertha BSC verliert die "Entscheidungsschlacht"

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Hertha verliert die "Entscheidungsschlacht"

11.04.2012, 11:14 Uhr | dpa

Hertha - Freiburg 1:2 - Hertha BSC verliert die "Entscheidungsschlacht". Herthas Roman Hubnik (re.) und Freiburgs Jonathan Schmid im Zweikampfduell. (Quelle: dpa)

Herthas Roman Hubnik (re.) und Freiburgs Jonathan Schmid im Zweikampfduell. (Quelle: dpa)

Für Hertha BSC und Altmeister Otto Rehhagel rückt der Abgrund immer näher, der SC Freiburg um Trainer Christian Streich kann dagegen den Rettungssekt kaltstellen. Nach einem 1:2 (0:1) gegen die Breisgauer bleibt Aufsteiger Berlin vier Spieltage vor Saisonende der Bundesliga weiter auf einem Abstiegsplatz, die Hoffnung auf Rettung geht gegen Null. Freiburg hat mit dem siebten Spiel ohne Niederlage nacheinander nun hingegen bereits sechs Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16.

Bedanken konnten sich die Gäste bei Hertha-Verteidiger Roman Hubnik, der der Streich-Elf mit zwei Geschenken den Weg ebnete. Das 0:1 erzielte er per Eigentor selbst (8. Minute), den zweiten Treffer durch Sebastian Freis (67.) begünstigte er stümperhaft. Als dem Tschechen selbst in der 81. Minute dann der Anschlusstreffer gelang, keimte vor 45.778 Zuschauern noch einmal Hoffnung auf - vergeblich. Zu allem Überfluss verletzte sich Hubnik auch noch am Knöchel.

Hubniks Eigentor leitet die Niederlage ein

Rehhagel hatte dieselbe Startelf wie beim jüngsten 0:0 in Gladbach in die von ihm selbst ausgerufene "Entscheidungsschlacht" geschickt. "Unsere Tabellensituation ist eindeutig, wir alle wissen, dass wir uns keine Ausrutscher mehr erlauben dürfen", hatte Hertha-Präsident Werner Gegenbauer vor dem Anstoß nochmals auf die prekäre Lage seines Klubs aufmerksam gemacht.

Auch gegen die nach der Winterpause erstarkten Freiburger lief von Beginn an alles gegen die Hausherren. Schon die erste Offensivaktion der Gäste führte zum Erfolg - und das auf kuriose Weise: Garra Dembelé brachte eine eher harmlose Eingabe vor das Berliner Tor. Hubnik lenkte den Ball vom Elfmeterpunkt unglücklich ins eigene Gehäuse - schon Eigentor Nummer zwei für den Tschechen in dieser bisherigen Berliner Katastrophen-Saison.

Hertha in der Offensive ohne Konzept

Die jungen Freiburger spielten mit dem Selbstbewusstsein von 14 Punkten aus den letzten sechs ungeschlagenen Spielen frech und unbekümmert auf. Dembelé hätte nach schönem Doppelpass schon zehn Minuten nach der Führung erhöhen können, traf aber aus bester Position nur die Latte. Und gegen den durchgebrochenen Jonathan Schmid rettete Thomas Kraft mit toller Reaktion (30.).

Hertha mühte sich, trug aber sichtbar schwer an der psychischen Last, unbedingt gewinnen zu müssen. Zwar war der Willen bei den Hauptstädtern zu erkennen, ein Konzept vor allem in der Offensive aber nicht. Rehhagel beobachtete mit verschränkten Armen lange Zeit fast reaktionslos das Spiel seiner Profis, dem System und Genauigkeit fehlte. Es dauerte letztlich bis zur 44. Minute, ehe Hertha die erste Chance verbuchte: Raffael köpfte eine Freistoßflanke kläglich vorbei.


Berlins Anschlusstor kommt zu spät

Nach der Pause intensivierten die Berliner ihre Bemühungen. In der 57. Minute kam Ben-Hatira zum Abschluss, aber Oliver Baumann parierte problemlos - das war der allererste Schuss aufs Tor der Breisgauer.

Hertha wurde stärker, verpasste bei einem Schuss von Lasogga nur knapp den Ausgleich - und fing sich fast postwendend Gegentor Nummer zwei. Im Mittelpunkt stand wieder Hubnik, der im Anschluss an einen weiten Abschlag amateurhaft in den Zweikampf mit Freis ging. Der SC-Stürmer spitzelte dem Tschechen den Ball vor der Nase weg, umkurvte Schlussmann Kraft und schob zum 2:0 ein. Das Anschlusstor kam zu spät, Hertha konnte die Pleite nicht mehr verhindern.

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FC Augsburg

-

VfB Stuttgart

1:3

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4:0

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3:1

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Borussia Dortmund

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FC Bayern München

1:0

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4:1

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TSG 1899 Hoffenheim

-

Hamburger SV

4:0

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