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Bayer Leverkusen lässt gegen Kaiserslautern nichts anbrennen

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Lautern scheitert auch gegen Bayer Leverkusen

12.04.2012, 08:55 Uhr | dpa

Bayer Leverkusen lässt gegen Kaiserslautern nichts anbrennen. Leverkusens Stefan Reinartz (re.) spielt den Ball knapp vor Alexander Bugera (li.) und Olcay Sahan. (Quelle: dpa)

Leverkusens Stefan Reinartz (re.) spielt den Ball knapp vor Alexander Bugera (li.) und Olcay Sahan. (Quelle: dpa)

Der dritte Abstieg der Roten Teufel aus der Bundesliga ist fast besiegelt. Der 1. FC Kaiserslautern kassierte bei Bayer Leverkusen mit 1:3 (1:1) trotz einer lange Zeit tapferen Vorstellung die vierte Niederlage in Serie unter dem neuen Trainer Krassimir Balakow. Nach dem insgesamt 20. sieglosen Spiel nacheinander beträgt der Rückstand vier Spieltage vor dem Saisonende neun Punkte auf den Relegationsplatz und zehn Zähler auf Rang 15.

Stefan Kießling nach nur 24 Sekunden sowie Simon Rolfes (57.) und Stefan Reinartz (69.) erzielten vor 25.627 Zuschauern in der BayArena die Treffer für die Gastgeber. Julian Derstroff (42.) hatte mit einem sehenswerten Volleyschuss zwischenzeitig für den verdienten Ausgleich gesorgt.

Bayer winkt die Europa League

Am gelungenen Heimdebüt von Sami Hyypiä und Sascha Lewandowski auf der Trainer-Bank der Werkself konnte das aber nichts ändern. Die ohne den ehemaligen Lautern-Star Michael Ballack (Wadenprobleme) angetretenen Rheinländer durften nach vier Niederlagen und zuletzt einem Remis den ersten Sieg bejubeln. In der Tabelle kletterten sie nach dem Vier-Punkte-Ertrag des neuen Trainergespanns auf den sechsten Platz - die Europa League winkt. Gegner Lautern muss sich dagegen auf die zweite Liga gefasst machen.

Die Partie hätte für die Gäste aus der Pfalz auch schon nicht schlechter beginnen können. Nicht mal eine Minute war gespielt, da stand es 1:0 für die Bayer-Mannschaft. Nach feiner Vorlage von Eren Derdiyok ließ sich Kießling die Chance zu seinem zehnten Saisontreffer nicht nehmen. Am vergangenen Samstag hatte Bayerns Mario Gomez ebenfalls nach 24 Sekunden getroffen. Schneller als er und Kießling war in dieser Saison keiner.

Lautern gibt nicht auf

Doch auch wenn der Spielbeginn miserabel und die Vorzeichen mit dem letzten Sieg in Leverkusen im August 1994 denkbar schlecht waren: Der personell auch noch schwer angeschlagenen Roten Teufel gaben sich nicht geschlagen. Die Pfälzer Sturmspitze Richard Sukuta-Pasu bekam die Leverkusener Abwehr nur schwer in den Griff.

Zudem wirkte Keeper Bernd Leno nicht immer ganz sicher. Einen Abpraller in der dritten Minute konnte Konstantinos Fortounis aber nicht in ein Tor ummünzen (3.). Bei einer durch den Ex-Lauter Robert Kadlec abgefälschten Flanke von Pierre de Wit unterlief Leno den Ball - Folgen hatte es nicht für die Gastgeber.

Rolfes und Reinartz besiegeln Lauterns Pleite

Die Quittung für ihre fehlende Entschlossenheit und ihr zu lasches Auftreten bekamen die Rheinländer, für die Kießling in der achten Minute noch eine Großchance im Duell mit Tobias Sippel vergeben hatte, aber doch noch vor der Pause. Nach einem Freistoß von Fortounis von der rechten Seite drosch Derstroff den Ball mit einem spektakulären Volleyschuss ins Netz. Für den 20-Jährigen war es der erste Bundesliga-Treffer, für seine gesamte Mannschaft der verdiente Lohn für eine kämpferische erste Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel hätte erneut Kießling die Gastgeber schnell wieder in Führung bringen können. Er verzog aber kläglich (50.). Geschlagen war Sippel dann aber gegen Rolfes. Einen Freistoß von Gonzalo Castro holte der FCK-Keeper noch aus dem Winkel, den Abpraller bugsierte Rolfes über die Linie. Die letzten Hoffnungen auf ein Erfolgserlebnis in Leverkusen raubte Reinartz nach einer schnellen Kombination den Gästen. Nach 1996 und 2006 ist der dritte Abstieg des FCK wahrscheinlicher denn je.

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Borussia Dortmund

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1:0

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