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Eintracht Frankfurt muss gegen Ingolstadt erneut einen Dämpfer hinnehmen

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Erneuter Dämpfer für die Eintracht

12.04.2012, 08:57 Uhr | t-online.de, dapd

Eintracht Frankfurt muss gegen Ingolstadt erneut einen Dämpfer hinnehmen. Frankfurts Mohamadou Idrissou (li.) und Ingolstadts Andreas Görlitz kämpfen um den Ball. (Quelle: dpa)

Frankfurts Mohamadou Idrissou (li.) und Ingolstadts Andreas Görlitz kämpfen um den Ball. (Quelle: dpa)

Die Wiedergutmachung ging daneben. Vier Tage nach dem 0:2 in Duisburg hat Eintracht Frankfurt im Aufstiegskampf der Zweiten Bundesliga den nächsten Dämpfer eingesteckt. Die Hessen kamen nicht über ein 1:1 (0:0) gegen den FC Ingolstadt hinaus und schlugen dadurch kein Kapital aus dem Remis von Spitzenreiter Greuther Fürth (0:0 in Braunschweig).

Frankfurt liegt damit weiter zwei Punkte hinter dem Tabellenführer aus Franken (64). Dagegen machten die weiteren Verfolger Fortuna Düsseldorf, der FC St. Pauli und der SC Paderborn durch ihre Siege Boden gut.

Paderborn meldet sich zurück

Zunächst war Eintracht-Trainer Armin Veh die Unzufriedenheit deutlich anzusehen. Wie in Duisburg hatte sein Team in der ersten Halbzeit nicht zu seinem Leistungspotenzial gefunden. Doch dann wirkte der Führungstreffer von Mohamadou Idrissou (50.) wie eine Befreiung für die Hessen, die sich von Minute zu Minute steigerten. Allerdings schockte Achmed Akaichi (71.) die Frankfurter mit seinem überraschenden Ausgleichstreffer.

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"Es gibt immer Phasen, wo Mannschaften mal Punkte lassen - auch wenn sie besser sind", erkannte Veh. Der Frankfurter Coach meinte aber trotzig: !Aber wir haben eine gute Ausgangsposition. Und die lassen wir uns auch nicht mehr nehmen!" Fünf Punkte liegt die Eintracht vor der Fortuna.

Im Kampf um die Aufstiegsränge hat sich derweil der SC Paderborn zurückgemeldet. Dank der Treffer von Lukas Rupp (45.+2) und Torjäger Nick Proschwitz (68./17. Saisontor) kamen die Westfalen zu einem 2:0-Erfolg bei Erzgebirge Aue. Vier Punkte trennen die Paderborner von den drittplatzierten Düsseldorfern.

Aachen siegt, ist aber Letzter

Wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammelte Alemannia Aachen durch das 2:0 (2:0) gegen den VfL Bochum, der zudem Philipp Bönig (54.) nach einer Gelb-Roten Karte verlor. Zuvor hatten die Alemannen, bei denen die ehemaligen Bundesliga-Profis David Odonkor (26.) und Albert Streit (39.) trafen, neun Mal in Folge nicht gewonnen.

"Nach den zwei Lattentreffern dachte ich schon, dass das nichts mehr wird heute», sagte Aachens Streit nach dem Sieg und ergänzte: «Wir haben verdient drei Punkte eingefahren. Jetzt haben wir mehr Lockerheit, mehr Spaß." Dennoch blieb Aachen Tabellenletzter, weil auch Konkurrent Karlsruher SC erfolgreich war.

Rada und Krebs treffen für den KSC

Dank der Treffer von Ionut Rada (57.) und Gaetan Krebs (77.) kamen die Badener zu einem 2:0 gegen Dynamo Dresden und kletterten wieder auf den Abstiegsrelegationsrang. Durch die Siege von Aachen und Karlsruhe rückten die Teams am Tabellenende zudem noch dichter zusammen. Den Letzten Aachen (25) trennen nur sieben Punkte vom Zehnten, den VfL Bochum - die Blau-Weißen sind nun seit acht Partien ohne Sieg.

2:1 endete die Partie zwischen dem TSV 1860 München und dem MSV Duisburg nach einer deutlich besseren zweiten Halbzeit. Guillermo Vallori (58.) hatte die Löwen in Führung geschossen, ehe Emil Jula (69.) für die Gäste ausglich. Wenig später traf dann Benny Lauth (71.) zum Sieg der Münchner.

"Es war wichtig, dass wir hier gewonnen haben", sagte Münchens Torschütze Lauth. "Wir hatten wegen der letzten drei nicht gewonnenen Heimspiele etwas gut zu machen."

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