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Formel 1: Schumacher und Vettel lassen von deutscher Doppel-Pole träumen

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Schumacher und Vettel lassen träumen

13.04.2012, 13:50 Uhr | sid

Formel 1: Schumacher und Vettel lassen von deutscher Doppel-Pole träumen . Strahlemänner: Michael Schumacher und Sebastian Vettel waren mit dem Auftakt in Shanghai zufrieden. (Quelle: imago)

Strahlemänner: Michael Schumacher und Sebastian Vettel waren mit dem Auftakt in Shanghai zufrieden. (Quelle: imago)

Michael Schumacher fährt am Ort seines letzten Triumphes Trainings-Bestzeit, Sebastian Vettel kommt immer besser in Fahrt: Die beiden Superstars lassen die Formel-1-Fans von einer deutschen Doppel-Pole beim Großen Preis von China träumen. Rekordweltmeister Schumacher war 2021 Tage nach seinem bis heute letzten Erfolg 2006 in Shanghai im zweiten freien Training der Schnellste. Der aktuelle Champion Vettel schöpft nach dem dritten Platz und der Rückkehr zur alten Auspuffkonfiguration neue Hoffnung.

"Das ist noch weit weg, aber möglich ist alles", sagte der Titelverteidiger auf die Frage, ob er eine deutsch-deutsche Weltmeister-Startreihe im Rennen am Sonntag für möglich halte. Zwar ist nicht nur für den nach dem Frust der vergangenen Wochen wieder deutlich besser gelaunten Vettel "McLaren weiter der Favorit". Doch der am Freitag zweitplatzierte Lewis Hamilton wird im Qualifying am Samstag (ab 7.45 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) nicht die dritte Pole Position im dritten Rennen des Jahres einfahren können - er wird wegen eines Getriebewechsels am Donnerstag fünf Plätze zurückversetzt.

"Michael ist in guter Form"

Ob er sich Chancen auf die erste Startreihe ausrechne, wollte Schumacher nicht beantworten. Sichtlich zufrieden sprach er aber von einem "sorgenfreien Tag. Ich bin sehr zufrieden mit dem Auto. Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen, aber ich bin sicher, wir werden dort hinkommen."

Das letzte Mal, dass zwei Deutsche in der ersten Startreihe standen, ist noch nicht lange her. Am 7. November ging Nico Hülkenberg nach seiner Sensations-Pole vor Vettel ins Rennen. Eine Doppel-Pole mit den beiden deutschen Superstars wäre dagegen ein Novum. Norbert Haug dämpfte die Erwartungen jedoch ein wenig. "Die Zeiten und Reihenfolgen von heute bedeuten nicht, dass sie morgen oder am Sonntag so oder so ähnlich aussehen werden", sagte der Mercedes-Sportchef. Teamchef Ross Brawn war zumindest mit dem Auftakt zufrieden: "Man konnte sehen, dass Michael in guter Form ist. Es ist schön, ihn so stark zu sehen."

Vettel hat Disput mit Grosjean

Der im WM-Klassement nur auf Platz sechs liegende Vettel sah derweil im gelungenen Auspuff-Test einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung. "Es war wichtig, dass wir uns das getraut haben. Ich fühle mich wohl, es fühlt sich wieder besser an", sagte er. Der direkt hinter ihm klassierte Teamkollege Mark Webber fuhr mit der zuletzt in Malaysia verwendeten Auspuffeinstellung. "Nun müssen wir uns viel anschauen und sehen, was für den jeweiligen Fahrer besser ist", sagte der Weltmeister.

In der ersten Einheit am Morgen hatte der Red-Bull-Pilot auf der Strecke noch einen Disput mit dem französischen Lotus-Piloten Romain Grosjean gehabt. Vergleiche mit der "Stinkefinger-Affäre" vor drei Wochen, als er den Inder Narain Karthikeyan beleidigte, lehnte der Hesse aber ab. "Ich hab nur gewunken, keinen Finger gezeigt. Keine Angst, ich weiß, dass ihr euch darüber aufregt", sagte er schmunzelnd und ergänzte: "Er stand mir ein bisschen im Weg und hat erst Platz gemacht, als meine Runde kaputt war. Das war aber kein großer Zwischenfall, nicht der Rede wert."

Entwarnung nach Glock-Unfall

Ohne große Folgen blieb wohl auch der Unfall von Timo Glock. Der gab nach der Untersuchung im Medical Center Entwarnung. "Mir geht es gut, kein Problem", sagte der Marussia-Pilot, der über leichte Schmerzen im linken Handgelenk klagte. Ein wenig Sorgen machte ihm nur sein Auto: "Wir hatten einige neue Teile am Auto. Ich hoffe, dass die dabei nicht kaputt gegangen sind."

Nico Rosberg als Fünfter im zweiten Silberpfeil sowie Nico Hülkenberg (Force-India-Mercedes) als Neunter komplettierten das ansonsten gute deutsche Gesamtergebnis. WM-Spitzenreiter Fernando Alonso (Ferrari) musste sich nach seinem überraschenden Sieg in Malaysia am Freitag mit Rang zehn begnügen.

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