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Formel 1: Nico Rosberg schnappt sich die Pole Position in Shanghai

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Mercedes-Duo schnappt sich die erste Startreihe in Shanghai

14.04.2012, 11:32 Uhr | t-online.de

Formel 1: Nico Rosberg schnappt sich die Pole Position in Shanghai. Spitzenmann: Nico Rosberg hat seine erste Pole-Position herausgefahren.  (Quelle: AP/dpa)

Spitzenmann: Nico Rosberg hat seine erste Pole-Position herausgefahren. (Quelle: AP/dpa)

Was für ein Qualifying zum Großen Preis von China: Während sich Nico Rosberg im Werks-Mercedes die Pole Position im dritten Formel-1-Rennen des Jahres sicherte, verpasste Weltmeister Sebastian Vettel einen Platz in den Top Ten - zum ersten Mal seit dem GP von Brasilien 2009. Für Rosberg ist es die erste Pole seiner Karriere.

Michael Schumacher unterstrich die Leistung seines Teamkollegen, raste seinerseits auf einen starken dritten Platz. Dank der Strafversetzung von Lewis Hamilton wird Schumacher aber von Rang zwei ins Rennen gehen. Verfolgen Sie das Rennen heute ab 8.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker!

"Das ist der absolute Hammer"

"Das ist natürlich ein ganz spezieller Tag für mich und der absolute Hammer. Irgendwie verrückt, aber ich bin natürlich sehr stolz und der glücklichste Mensch überhaupt", sagte Rosberg und fügte an: "Alles hat perfekt gepasst. Das ist echt cool. Vor allem, dass die erste Reihe komplett silbern ist. Ich freue mich schon darauf, von Platz eins zu starten."

Auf die Frage, ob der Mercedes auch im Rennen dominieren wird, hielt sich Rosberg zurück. "Es ist schwer zu sagen, wo wir landen werden. Das ist auch bedingungsabhängig. Wenn es kälter würde, würde uns das entgegenkommen", erklärte er.

Kuriose Reihenfolge nach dem ersten Durchgang

Der erste Durchgang der Qualifikation startete, wie das Abschlusstraining endete. Lewis Hamilton übernahm im McLaren-Mercedes die Führung, gefolgt von seinem Teamkollegen Jenson Button. Damit war aber noch lange nicht das letzte Wort gesprochen.

Am Ende stand Sergio Perez ganz vorn im Klassement, gefolgt von Fernando Alonso und Romain Grosjean. Die Erklärung für die Reihenfolge war schnell gefunden: Die vermeintlich kleinen Teams fuhren ihre schnellsten Runden auf der weicheren, schnelleren Reifenmischung. Weltmeister Sebastian Vettel kam auf den härteren Gummis auf Rang 15 liegend gerade so in den zweiten Durchgang.

Weltmeister Vettel blamiert sich auf Rang elf

Im zweiten Abschnitt war dann aber Schluss mit den Experimenten. Von Beginn an setzten alle Piloten auf die weicheren Pneus, der Unterschied zwischen den beiden Mischungen war einfach zu groß. Hersteller Pirelli prophezeite einen Vorteil von bis zu sechs Zehntelsekunden pro Runde - da wollte niemand das Risiko eingehen, mit der härteren Mischung das Finale zu verpassen.

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Und die Zeiten purzelten mit nahezu jedem Umlauf. Rosberg und Schumacher drückten sie als erste Piloten unter die Marke von 1:35,8 Minuten, während Webber und Vettel zunächst nur 1:36er-Zeiten fahren konnten. Vettel fragte am Kommandostand nach, ob seine Zeit für den dritten Lauf reichen würde. "Nein, wir denken nicht, dass es genug ist", lautete die Antwort - Extrarunden für den Weltmeister!

Beide Red-Bull-Piloten bekamen noch einmal einen frischen Satz Reifen. Und während Webber zur Bestzeit flog, flog Vettel raus. Seine Zeit von 1:36,031 Minuten reichte nur für den elften Rang. Damit war Vettel sogar noch langsamer als Fernando Alonso im Ferrari, der trotz großer Probleme in die Top Ten rutschte. "Es war nichts grob verkehrt. Ich war eigentlich schon zufrieden, aber die letzten Zehntel kamen nicht. Es war sehr eng. Schade, dass es nicht gereicht hat. Das ist natürlich schon doof". sagte der Weltmeister.

Rosberg legt die Latte extrem hoch

Vettel fehlte zum ersten Mal seit dem Großen Preis von Brasilien 2009 in den Top Ten. Dafür fanden sich in Shanghai Kimi Räikkönen, Romain Grosjean, Kamui Kobayashi und Sergio Perez genau da wieder. Ein interessantes Finale war angerichtet - in dem Rosberg mit 1:35,121 Minuten gleich in seinem ersten Versuch die Latte für die Konkurrenz extrem hoch legte. Schumacher lag eine gute halbe Sekunde hinter seinem Teamkollegen und sprach diesem seinen Respekt aus.

Die Crew gab Schumacher die Zeit Rosbergs per Boxenfunk die Zeit Rosbergs durch - und Schumacher quittierte die Ansage mit "Wow, not bad!". Am Ende reichte es für Rosberg zur ersten Pole Position seiner Formel-1-Karriere, Schumacher wurde Dritter. Durch die Strafversetzung Hamiltons starten die beiden Mercedes-Piloten morgen gemeinsam aus der ersten Startreihe.

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