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Olympia 2012: Volle Tischtennis-Quote bei Olympia

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Volle Tischtennis-Quote bei Olympia

14.04.2012, 10:46 Uhr | dpa

Olympia 2012: Volle Tischtennis-Quote bei Olympia. Timo Boll und Co. reisen in voller Mannschaftsstärke nach London. (Quelle: imago)

Timo Boll und Co. reisen in voller Mannschaftsstärke nach London. (Quelle: imago)

Der WM-Nachschlag schmeckte Timo Boll und seinen Kollegen besonders gut. Knapp zwei Wochen nach dem Finale der Team-WM in Dortmund holten Bastian Steger und Irene Ivancan die Olympia-Fahrkarten fünf und sechs für den Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB). Mehr geht nicht. "Das waren sehr erfolgreiche Wochen. Wir haben die volle Quote erfüllt. Das zeigt unsere Qualität", erklärte DTTB-Sportdirektor Dirk Schimmelpfennig und fügte zuversichtlich hinzu: "Das ist eine gute Basis für den Sommer."

Der deutsche Meister Steger und die EM-Zweite Ivancan behielten bei der nervenaufreibenden Olympia-Qualifikation in Luxemburg trotz einiger kniffliger Situationen kühlen Kopf. Sie lösten die begehrten London-Tickets bereits am Freitagabend im ersten Anlauf. Damit können die DTTB-Herren als WM-Zweite sowie die Damen als WM-Siebte auch im olympischen Team-Wettbewerb um Medaillen spielen. "Das war kein Tischtennis. Manchmal habe ich schon gezittert", sagte Ivancan nach dem mühsamen 4:3-Erfolg im letzten Einzel gegen Tamara Boros aus Kroatien. Bereits nach einer 0:4-Pleite in Vorrunde hing der Vorstoß in die K.o.-Runde am seidenen Faden.

Steger löst Ticket Nummer drei

Die Abwehrspielerin zeigte dennoch großes Selbstbewusstsein. "Vor einem Jahr war ich noch nicht einmal im Kader. Ich habe meine Nominierung verdient und gerechtfertigt", stellte Ivancan fest. Auch Steger bestätigte das Vertrauen in seine Person. Im WM-Finale gegen China hatte Bundestrainer Jörg Roßkopf noch den EM-Zweiten Patrick Baum als dritten Mann hinter seinen Top-Stars Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov aufgestellt. In Luxemburg sollte der zweifache nationale Meister Steger das dritte und letzte Olympia-Ticket für die DTTB-Herren holen. Die Rechnung ging auf, wenn auch mit Mühe.

"Das Turnier ist Kopfsache. Ich bin überglücklich, es geschafft zu haben. Olympia ist das Größte", sagte Steger nach dem 4:2-Erfolg gegen den ungarischen Defensivkünstler Adam Pattantyus. Beim Zwischenstand von 2:2 und 3:8 im fünften Durchgang wurde es für den Deutschen jedoch eng. Doch Steger schaffte die Wende, auch mit Hilfe seiner Aufschläge. "Ich glaube, Basti weiß immer noch nicht, wie er das Spiel noch gewonnen hat", sagte Bundestrainer Roßkopf.

In London kann er mit Boll und Ovtcharov im Einzel und Mannschaft sowie mit Steger im Team planen. Damen-Bundestrainerin Jie Schöpp schickt das Trio Jiaduo Wu, Kristin Silbereisen und Ivancan ins Rennen. Die EM-Zweite Ivancan darf aber trotz ihres Erfolges in Luxemburg bei Olympia nicht im Einzel spielen.


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