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Formel 1: Nico Rosberg holt ersten Formel-1-Sieg seiner Karriere

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Rosberg feiert den ersten Sieg, Schumacher einmal mehr raus

15.04.2012, 11:00 Uhr | t-online.de

Formel 1: Nico Rosberg holt ersten Formel-1-Sieg seiner Karriere. Nico Rosberg jubelt über seinen ersten Grand-Prix-Sieg. (Quelle: xpb)

Nico Rosberg jubelt über seinen ersten Grand-Prix-Sieg. (Quelle: xpb)

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt: Für den deutschen Formel-1-Rennstall Mercedes GP wurde der Große Preis von China zur Achterbahnfahrt der Gefühle. Während Nico Rosberg nach der ersten Pole Position auch den ersten Sieg der Karriere einfuhr, wurde das Rennen für Michael Schumacher einmal mehr zum Fiasko.

Ein sensationelles Rennen fuhr Weltmeister Sebastian Vettel. Von Rang elf gestartet, hatte der Red-Bull-Pilot zwischenzeitlich Rang zwei im Blick. Am Ende blieb es bei Rang fünf.

Rosberg: "Es ist ein unglaubliches Gefühl"

Für Rosberg war es der erste Sieg im 111. Rennen. Entsprechend glücklich präsentierte er sich nach dem Grand Prix: "Es ist ein unglaubliches Gefühl", sagte Rosberg. "Ich bin sehr glücklich und ziemlich aufegregt. Wir haben zwei Jahre auf diesen Sieg gewartet. Dabei hatten wir es wirklich nicht erwartet, dass es heute schon passieren würde."

Formel 1 - Video 
Nach 111 Rennen: Rosberg holt ersten Sieg

Danner und Wasser analysieren das Rennen in China. Video

Mercedes-Duo bleibt vorn, Vettel in Problemen

Selten versprach die Startaufstellung soviel Spannung wie an diesem Rennsonntag. Rosberg und Schumacher in der ersten Startreihe, dahinter Kamui Kobayashi, Kimi Räikkönen und Jenson Button. Diese fünf Piloten lagen im gestrigen Qualifying innerhalb von nur sieben Zehntelsekunden. Als die Startampel auf dem Shanghai International Circuit schließlich auf Grün sprang, bekamen die Fans an der Strecke jede Menge interessante Duelle zu sehen.

Während Rosberg seine Spitzenposition verteidigen und sich ein Stück weit von Schumacher absetzen konnte, schob sich Button bis auf Rang drei vor. Lewis Hamilton machte zwei Plätze gut, Felipe Massa katapultierte sich in die Top Ten. Ganz anders hingegen das Bild von Weltmeister Sebastian Vettel. Von Rang elf gestartet, fiel er zunächst auf Platz 14 zurück - und hing dort fest. Sein Bolide hatte nicht die Power, die vor ihm fahrenden Paul di Resta und Bruno Senna zu attackieren.

Schumachers Vorderrad nicht festgeschraubt

Gerade, als man sich bei Mercedes mit dem Gedanken an einen möglichen Doppelsieg anzufreunden schien, ereilte das Team einmal mehr das Schicksal. Bei Schumacher gab es beim ersten Boxenstop Probleme am rechten Vorderrad. Erst ging das alte Rad nicht runter, dann schaffte es der Mechaniker nicht, das Teil richtig anzuschrauben. Als der Lollipop-Mann Schumacher das Signal zum Losfahren gab, winkte der Mechaniker heftig ab. Doch es war zu spät. Schumacher fuhr auf die Strecke, bemerkt das Problem mit dem Rad - und beendete sein Rennen auf einer der Wiesen neben der Strecke.

"Eigentlich war es vom Start weg ein gutes Rennen", sagte Schumacher im Interview mit dem Fernsehsender Sky. "Das Problem mit dem Rad habe ich recht schnell bemerkt. Sobald ich die rechte Seite belastet habe, war klar, dass es da ein Problem gibt. Tut mir leid, für die Jungs, die sicher ihr Bestes gegeben haben." Dem Mechaniker wollte er aber keinen Vorwurf machen: "So etwas kann halt immer passieren. Ich werde ihn nachher einmal kräftig drücken."

Panne bei Button verhilft Rosberg zum Sieg

Rosberg lag derweil weiter an der Spitze des Feldes und kämpfte um den Sieg. Seinen Vorsprung auf Button hatte er zwischenzeitlich auf über 14 Sekunden ausgebaut. Bei Rosbergs zweitem Boxenstopp rutschte Button dann allerdings vorbei am Deutschen. Doch der Brite musste noch einmal zum Reifenwechsel in die Box abbiegen - und da wurde der Grundstein für Rosbergs Sieg gelegt. Wie bei Schumacher hatte einer der Mechaniker ein Problem beim Festschrauben eines Rads. Der Schlagschrauber musste gewechselt werden, Button stand eine gefühlte Ewigkeit in der Box und fiel zurück bis auf Rang vier.

Vettel hatte sich zu dem Zeitpunkt bis auf Rang drei vorgeschlichen. Red Bull hatte den Weltmeister auf einer ausgeklügelten Taktik ins Rennen geschickt. Nach einem starken Manöver überholte er noch Räikkönen, doch den zweiten Platz konnte Vettel nicht bis ins Ziel retten. Button überholte den Deutschen fünf Runden vor Schluss - und dann war es plötzlich vorbei mit Vettels Herrlichkeit. Erst musste er Hamilton passieren lassen, dann zog auch noch Teamkollege Webber vorbei. Am Ende wurde Vettel Fünfter.

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