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Zwei tote Pferde bei Galopp-Klassiker

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Wieder zwei tote Pferde beim Grand National

16.04.2012, 09:52 Uhr | dpa

Zwei tote Pferde bei Galopp-Klassiker. Beim Grand National sind wieder zwei Pferde gestorben. (Quelle: imago)

Beim Grand National sind wieder zwei Pferde gestorben. (Quelle: imago)

Überschattet vom Tod zweier Pferde hat der elf Jahre alte Neptune Collonges auf der Galopprennbahn von Aintree bei Liverpool das traditionsreiche Grand National gewonnen. Bei dem Rennen über 7,2 Kilometer müssen Pferde und Reiter 28 Sprünge absolvieren, darunter den berüchtigte "Becher's Brook". Dort liegt der Aufsprung tiefer als der Absprung, was die Tiere aber erst sehen können, wenn sie bereits abgehoben haben.

In diesem Jahr kamen von den 40 gestarteten Pferden nur 15 ins Ziel. Die beiden getöteten Pferde, darunter Top-Favorit Synchronised, starben nach Stürzen und Beinbrüchen an diesem Hindernis. Mit Synchronised, der zuvor den Cheltenham Gold Cup gewonnen hatte, sollte in diesem Jahr erstmals wieder ein Double-Gewinner gekürt werden.

Bereits 35 Pferde gestorben

Tierschützer kritisieren seit langem das Traditionsrennen in Aintree. Seit dem Jahr 2000 seien dort mindestens 35 Pferde verendet. "Wir müssen uns die Zahl der Teilnehmer anschauen, die Zahl der Hindernisse, die Länge des Rennens und die Art und den Aufbau der Hindernisse", sagte der Pferdeexperte der größten britischen Tierschutzorganisation RSPCA, David Muir. Die Organisatoren halten dagegen. "Sicherheit hat bei uns höchste Priorität", sagte Renn-Organisator Julian Thick. "Wir sind unglaublich traurig über den Verlust der beiden Pferde", betonte er.

Mit dem Wallach Neptune Collonges unter Jockey Daryl Jacob hatte erstmals seit mehr als 50 Jahren bei dem Klassiker wieder ein Schimmel die Nase vorn - im wahrsten Sinne des Wortes: Neptune Collonges gewann in einem Fotofinish die 163. Auflage des Rennens mit nur wenigen Zentimetern Vorsprung vor Sunnyhill Boy mit Jockey Richie McLernonen im Sattel.

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