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Formel-1-Team gerät in Bahrain in Krawalle

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Formel 1 - Grosser Preis von Bahrain  

Force-India-Mitglieder werden Zeuge von Anschlag

19.04.2012, 12:51 Uhr | sid, dpa

Formel-1-Team gerät in Bahrain in Krawalle. Nico Hülkenberg will mit Force India trotz der widrigen Umstände in Bahrain punkten. (Quelle: imago)

Nico Hülkenberg will mit Force India trotz der widrigen Umstände in Bahrain punkten. (Quelle: imago)

Das Formel-1-Team Force India ist vor dem Rennen in Bahrain in Ausschreitungen zwischen der Polizei und Demonstranten geraten. Auf dem Rückweg von der Rennstrecke steckte der Teambus mit vier Mitarbeitern des Rennstalls von Nico Hülkenberg aufgrund einer Straßensperre im Stau, als unweit des Busses ein Molotow-Cocktail explodierte.

Verletzt wurde niemand. "Wir waren nicht das Ziel", sagte ein Sprecher des Teams. Der Minivan des Force-India-Teams sei nicht als solcher zu erkennen gewesen.

Ein Fall für die FIA

Der Automobil-Weltverband FIA werde sich mit dem Zwischenfall wohl beschäftigen, erklärte der Force-India-Sprecher: "Ich möchte nicht spekulieren, aber das Thema ist nun in der Öffentlichkeit." Nachdem die Bombe ein Loch in die Straße gerissen hatte, hatte sich ein Stau gebildet. In diesem stand auch der Van der Force-India-Mitarbeiter, sodass die Mechaniker die Folgen des Zwischenfalls mit eigenen Augen sahen. Menschen liefen aufgeschreckt umher, ob und wie viele verletzt wurden, war zunächst nicht bekannt.

Mitarbeiter reist ab

Nach dem Vorfall kehrte ein Teammitglied allerdings bereits wieder in die Heimat zurück. Force India wollte aber nicht die aktuelle Sicherheitslage kommentieren. Williams hatte jüngst eine Catering-Managerin vor die Tür gesetzt, da sie sich wegen moralischer Bedenken geweigert hatte, nach Bahrain zu reisen.

Erstes Team sagt den Start ab

Unterdessen hat der erste Rennstall seinen Start in Bahrain abgesagt. Das deutsche MRS-Team wird aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht wie geplant am Porsche-Supercup teilnehmen, der zum Rahmenprogramm des Formel-1-Rennens gehört. "Wir wollten damit keine Stellung beziehen, wir hatten schlicht und ergreifen Sicherheitsbedenken. Ich bin für die Teammitglieder verantwortlich und wollte nicht, dass etwas passiert", sagte Teamchef Karsten Molitor. Mit dem Rückzug riskiert der Rennstall sogar, möglicherweise für den Rest der Saison nicht mehr punktberechtigt zu sein und auch kein Preisgeld mehr zu bekommen. "Ich gehe nicht davon aus, dass das passieren wird", sagte Molitor, der "die Strecke und die Menschen in Bahrain sehr mag. Wir respektieren, wenn jemand runtergeht, und wir möchten auch respektiert werden, wenn zu Hause bleiben. Das sollte eigentlich keine große Sache sein." Negative Reaktionen habe er seit dem Entschluss nicht bekommen.

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