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Verhilft Werder dem BVB vorzeitig zur großen Meistersause?

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Verhilft Werder dem BVB vorzeitig zur großen Meistersause?

20.04.2012, 14:09 Uhr | t-online.de, dpa, dapd

Verhilft Werder dem BVB vorzeitig zur großen Meistersause?. Werder Bremens Naldo (li.) im Zweikampf mit Bayern Münchens Thomas Müller (Quelle: imago)

Werder Bremens Naldo (li.) im Zweikampf mit Bayern Münchens Thomas Müller (Quelle: imago)

Vor dem Fernseher oder auf dem Platz - die schwarz-gelben Fußball-Fans wollen die nächste Meistersause starten. Denn Zweifel am vorzeitigen Titelgewinn haben zumindest die Anhänger von Borussia Dortmund nicht mehr, nur der Zeitpunkt ist für sie noch offen. Möglicherweise wird der Pott schon gegen 17.20 Uhr beben. Dann nämlich wenn Bayern München sein Nachmittagsspiel bei Werder Bremen (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) nicht gewinnt und Dortmund an den letzten beiden Spieltagen somit nicht mehr einholen kann. Ansonsten hat es der BVB ab 18.30 Uhr gegen Borussia Mönchengladbach selbst in der Hand, die erfolgreiche Titelverteidigung perfekt zu machen.

"Am besten wäre es gewesen, alle spielen um 15.30 Uhr", sagte Dortmunds Trainer Jürgen Klopp und fügte süffisant an: "Anscheinend hat bei der DFL niemand daran geglaubt, dass an diesem Wochenende eine Entscheidung fallen könnte. Zumindest nicht zu unseren Gunsten." Vor allem für Gladbach ist die Partie schließlich im Kampf um die Champions-League-Plätze so oder so immens wichtig. Deshalb will Klopp auch für den Fall, dass seine Jungs bereits als feststehender Meister auflaufen, hundertprozentige Konzentration sehen: "Wenn ich merken würde, wenn jemand gelöst wäre von den Spielern oder die Spannkraft verliert, dann wird er nicht spielen. Wir möchten das Maximale aus der Saison rausquetschen."

Rehhagels Hertha empfängt Kaiserslautern

Während die Stimmung in Dortmund kurz vor dem Siedepunkt ist, steht der 1. FC Kaiserslautern am Abgrund. "Wir wollen uns mit Anstand aus der Bundesliga verabschieden und noch einmal zeigen, dass wir in Berlin die bessere Mannschaft sind", verlangte Lauterns Abwehrspieler Matthias Abel. Nach 21 Partien ohne Sieg - nur Tasmania 1900 Berlin hatte eine längere Negativserie (31 Spiele) in der Liga-Geschichte - ist die Aussicht auf einen Dreier denkbar gering. FCK-Coach Krassimir Balakow sieht die ausstehenden drei Partien ohnehin schon mit Blick auf die 2. Liga: "Das sind Tests für die Spieler, und von denen erwarte ich eine kämpferische Körpersprache und fordere unbedingten Willen ein."

Für den ehemaligen Lauterer Spieler und Meistertrainer Otto Rehhagel zählen als Chefcoach von Hertha nur der sportliche Existenzkampf und nicht Erinnerungen an schöne Zeiten auf dem Betzenberg. "Es ist das wichtigste Spiel überhaupt", betonte der 73-Jährige. Schließlich müssen die Berliner danach zum FC Schalke 04 und erwarten zum Abschluss noch 1899 Hoffenheim mit dem früheren Hertha-Trainer Markus Babbel. Deshalb fordert Berlins Defensivmann Peter Niemeyer, an die Leistung beim 3:3 in Leverkusen anzuknüpfen: "Dann werden wir alle mitreißen." Unterschätzen dürfe man die angezählten Pfälzer nicht. "Die sind wie ein angeschlagener Boxer. Und der ist immer gefährlich."

HSV-Coach Fink warnt vor Nürnberg

Fünf Punkte trennen die alte Dame vom FC Augsburg auf Platz 15. "Wir haben es selbst in der Hand, den Klassenverbleib zu schaffen, und wenn wir unsere Spiele positiv gestalten, können die anderen machen, was sie wollen", stellte Augsburgs Profi Jan-Ingwer Callsen-Bracker vor dem Duell mit dem FC Schalke 04 fest.

Allerdings müssen er und seine Kollegen noch in Mönchengladbach und gegen den Hamburger SV antreten, der nur einen Punkt mehr hat und als Tabellen-14. keineswegs gerettet ist. Mit einem Sieg beim Tabellenelften 1. FC Nürnberg hätten die Hanseaten das rettende Ufer wohl so gut wie erreicht. "Jeder weiß, dass wir noch ganz unten drin sind", warnte HSV-Trainer Thorsten Fink.

Duell um Europa zwischen Leverkusen und Hoffenheim

Auch der FSV Mainz 05 und der SC Freiburg (Plätze 12 und 13) sind im Kampf um den Klassenverbleib rechnerisch noch nicht ganz auf der sicheren Seite. Vom Relegationsrang trennen beide Vereine acht beziehungsweise sieben Zähler.

Hochspannung herrscht auch im Kampf um den Einzug in die Europa League. Nur vier Punkte liegen zwischen dem Sechsten, Bayer Leverkusen (45), und dem Neunten, 1899 Hoffenheim (41), die im direkten Duell aufeinandertreffen. "Wir haben es in der eigenen Hand", sagte Bayer-Teamchef Sami Hyypiä. Das gilt auch für den VfB Stuttgart (5. Platz/49 Punkte), der sich mit einem Sieg beim 1. FC Köln sicher für den Europacup qualifizieren würde.

32. Spieltag

1. FSV Mainz 05

-

VfL Wolfsburg

0:0

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1. FC Nürnberg

-

Hamburger SV

1:1

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Hertha BSC

-

1. FC Kaiserslautern

1:2

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1. FC Köln

-

VfB Stuttgart

1:1

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TSG 1899 Hoffenheim

-

Bayer Leverkusen

0:1

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SV Werder Bremen

-

FC Bayern München

1:2

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Borussia Dortmund

-

Borussia Mönchengladbach

2:0

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FC Augsburg

-

FC Schalke 04

1:1

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Hannover 96

-

SC Freiburg

0:0

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