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So spannend war die Formel 1 lange nicht mehr

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So spannend war die Formel 1 lange nicht mehr

24.04.2012, 10:55 Uhr | t-online.de

So spannend war die Formel 1 lange nicht mehr. Harter Kampf um die Plätze: In der Formel 1 geht es in dieser Saison eng zu. (Quelle: xpb)

Harter Kampf um die Plätze: In der Formel 1 geht es in dieser Saison eng zu. (Quelle: xpb)

Die Formel-1-Experten hatten eine spannende Saison prophezeit. Und die Erwartungen werden nach den ersten Rennen noch übertroffen. Vier Sieger aus vier verschiedenen Teams sahen die Fans bislang - so aufregend war die Königsklasse das letzte Mal vor 30 Jahren.

Jenson Button (McLaren) in Melbourne, Fernando Alonso (Ferrari) in Malaysia, Nico Rosberg (Mercedes) in Shanghai und zuletzt Weltmeister Sebastian Vettel (Red Bull) in Bahrain hießen die Sieger in Übersse. Und es dürfte noch spannender werden. Denn Lotus-Pilot Kimi Räikkönen - in Bahrain hinter Vettel zweiter - fährt in seiner Comeback-Saison bärenstark und hat das Potenzial, ebenfalls ganz vorne zu landen.

Beeindruckend auch, was hinter den Siegern passiert. Acht verschiedene Fahrer standen bisher auf dem Podium. In der gesamten vergangenen Saison waren es nur sieben. "Es ist so extrem eng. Da muss es in allen Bereichen passen", sagte Vettel nach seinem Husarenritt in Bahrain. Der Weltmeister weiß, dass seine Titelverteidigung extrem schwer wird.

Formel 1 - Video 
Vettel meldet sich eindrucksvoll zurück

Danner und Wasser analysieren das Rennen von Bahrain. Video

Tagesform entscheidet

Die Formel 1 ist in diesem Jahr voller Überraschungen. Die Regeländerungen der FIA greifen, die Autos sind - außer die der kleinen Teams - technisch alle ausgereift und auf ähnlichem Stand. Es gibt keinen Dominator wie im vergangenen Jahr, als Vettel die Konkurrenz nach Belieben beherrschte. Oftmals entscheidet die Tagesform. Der Heppenheimer ist selbst bestes Beispiel: Fuhr er in den ersten drei Rennen nur hinterher, weil er sich in seinem Auto nicht wohlfühlte, raste er in Baharain plötzlich auf die Pole und anschließend souverän zum Sieg. Dabei gab es, außer der Rückkehr zur alten Auspuff-Variante, keine großen technischen Veränderungen.

Oder Alonso: Bei den Tests vor der Saison lief nichts zusammen, ganz Italien sah schon den Untergang für Ferrari. Doch dann siegte der Spanier fast schon sensationell in Malaysia und übernahm sogar kurzzeitig die WM-Führung. Oder Rosberg: Sicher, die Mercedes-Ingenieure haben im Winter ganze Arbeit geleistet und sich mit dem F-Schacht für mehr Abtrieb einen genialen Trick einfallen lassen. Dass der Deutsche aber in Shanghai triumphiert, damit hatten nur die wenigsten gerechnet.

Der "Iceman" taut auf der Strecke auf

Spaß macht auch Räikkönen. Neben der Strecke stoisch und unnahbar, taut der "Iceman" auf der Strecke richtig auf. Viele hatten gezweifelt, ob der 32-jähre Weltmeister von 2007 bei seinem Comeback noch der Alte sein würde. Doch Räikkönen fährt im Lotus, als wäre er nie weg gewesen. "Kimi fliegt", schwärmt Sky-Experte Marc Surer. Und Mercedes-Sportchef Norbert Haug lobt: "Kimi hätte in Bahrain auch gewinnen können."

Räikkönen liegt derzeit im der WM-Wertung auf Platz sieben, könnte aber mit einem Sieg beim nächsten Rennen in Barcelona am 13. Mai theoretisch die Führung übernehmen. Allerdings sind auf dem Highspeed-Kurs eher die Silberpfeile mit ihrer Mercedes-Power im Heck wieder im Vorteil. Oder kann Vettel erneut triumphieren, oder Alonso bei seinem Heimspiel, oder ist wieder einmal ein McLaren-Fahrer vorne? In diesem Jahr ist alles möglich - es bleibt also spannend.

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