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In Köln und Berlin regieren die Durchhalteparolen

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In Köln und Berlin regieren die Durchhalteparolen

28.04.2012, 19:45 Uhr | t-online.de

. Stars die nicht mehr glänzen: Kölns Podolski (li.) und Herthas Ramos. (Quelle: dapd)

Stars die nicht mehr glänzen: Kölns Podolski (li.) und Herthas Ramos. (Quelle: dapd)

Einen erwischt es direkt, der andere darf auf den letzten Strohhalm Relegation hoffen. Seit Monaten steuern zwei Bundesliga-Traditionsklubs dem Abgrund entgegen. Im Duell Not gegen Elend bewerben sich der 1. FC Köln und Hertha BSC mit desolaten Auftritten in Serie um den Gang in die Zweitklassigkeit. Trotz einer 0:4-Klatsche am 33. Spieltag beim FC Schalke 04 bilanzierte Hertha-Coach Otto Rehhagel fast ungläubig: "Der Fußball-Gott hat gesagt: Komm, ich geb' euch noch eine Chance."

Denn eigentlich wären die Herthaner endgültig weg vom Fenster gewesen, wenn nicht rund 500 Kilometer weiter südlich der 1. FC Köln beim SC Freiburg ebenfalls mit 1:4 gewaltig unter die Räder gekommen wäre. So beträgt der Vorsprung des Geißbock-Teams weiterhin nur zwei Zähler auf den 17. der Tabelle.

Etliche Abstiege in der Historie

Mit einem Heimsieg am letzten Spieltag gegen die TSG 1899 Hoffenheim könnte die Hertha erstmals seit dem 16. März wieder auf den Relegationsplatz 16 klettern. In zwei Entscheidungsspielen gegen den Dritten der 2. Bundesliga könnte man dann noch den sechsten Abstieg in der Klubgeschichte nach 1965, 1980, 1983, 1991 und 2010 vermeiden.

Ausgerechnet zum Showdown kommt nun Hoffenheim ins Berliner Olympiastadion. Die Kraichgauer dürften besonders motiviert sein. Schließlich ist dort Markus Babbel Trainer. Der 39-Jährige wurde am 17. Spieltag von Manager Michael Preetz entlassen. Damals stand die Hertha übrigens auf Rang elf. "Ein extrem brisantes Spiel", so Preetz gegenüber LIGA total! Zumal Babbel bereits ankündigte: "Ich will die drei Punkte in Berlin mit aller Macht haben."

Durchhalteparolen ohne Ende

Doch selbst ein Hertha-Sieg nützt nichts, sollte zeitgleich der 1. FC Köln gegen den FC Bayern München sein Heimspiel gewinnen. Ein Remis reicht den Kölnern nicht, da Hertha das bessere Torverhältnis hat. "Es ist nach wie vor so, dass wir es in eigener Hand haben. Wir werden die Flinte nicht ins Korn werfen", sagte Trainer Frank Schaefer.

Es klingt nach Durchhalteparolen, was der Kölner Interimscoach da von sich gibt, um den vierten Abstieg nach 1998, 2002 und 2006 zu vermeiden. Doch auch in Berlin scheint die Überzeugung im Abstiegskampf abhanden gekommen zu sein. "Wir müssen jetzt unbedingt zu Hause gegen Hoffenheim gewinnen. Allerdings spielen wir daheim nicht so, wie ich mir das vorstelle. Dennoch haben wir noch eine kleine Chance", sagte Rehhagel.

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Ein Blick auf die Statistik verrät, warum beide Trainer nicht vollkommen von ihrer Elf überzeugt sind. Berlin wartet seit sechs Spielen auf einen Dreier und hat in diesen Spielen lediglich zwei Zähler geholt. Köln ist noch schlechter. Seit acht Spielen holten die Rheinländer keinen Sieg, sondern lediglich zwei Pünktchen.

Und so verstärkt sich immer mehr der Eindruck, dass weder Berlin noch Köln am letzten Spieltag irgendwelche Punkte einfahren werden, sondern sang und klanglos ihre Partien verlieren werden. Hertha wäre abgestiegen, Köln in der Relegation: Alles wäre beim alten geblieben, so wie die letzten Wochen. Es würde den fadesten Abstiegskampf aller Zeiten in der Bundesliga perfekt machen.

33. Spieltag

VfL Wolfsburg

-

SV Werder Bremen

3:1

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Bayer Leverkusen

-

Hannover 96

1:0

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Hamburger SV

-

1. FSV Mainz 05

0:0

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TSG 1899 Hoffenheim

-

1. FC Nürnberg

2:3

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FC Bayern München

-

VfB Stuttgart

2:0

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SC Freiburg

-

1. FC Köln

4:1

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Borussia Mönchengladbach

-

FC Augsburg

0:0

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1. FC Kaiserslautern

-

Borussia Dortmund

2:5

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FC Schalke 04

-

Hertha BSC

4:0

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