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Reifen-Zoff geht weiter: Rosberg kontert Schumi

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Rosberg: "Super Sport auch dank der Reifen"

02.05.2012, 07:40 Uhr | t-online.de, dpa, Motorsport-Total.com

Reifen-Zoff geht weiter: Rosberg kontert Schumi. Auch Nico Rosberg kämpft in jedem Rennen mit seinen Reifen.  (Quelle: imago)

Auch Nico Rosberg kämpft in jedem Rennen mit seinen Reifen. (Quelle: imago)

Der von Michael Schumacher angestoßene Reifen-Zoff in der Formel 1 geht in die nächste Runde. Jetzt hat sich auch Nico Rosberg eingeschaltet und ist auf Distanz zu seinem Teamkollegen gegangen. Rosberg äußerte Unverständnis für den Rekordweltmeister wegen dessen Kritik an den diesjährigen Pirelli-Reifen. Er könne Schumi "nicht zustimmen", schließlich sei es die Aufgabe eines Rennfahrers, sich "von Strecke zu Strecke jedes Mal neu einzustellen".

Auslöser war der Große Preis von Bahrain: Schumacher hatte nach dem Rennen die Pneus als "nicht ganz so passend" bezeichnet. Weil die Reifen mitunter unvorhersehbar schnell abbauen, "musst du unter deinem und dem Limit des Autos fahren, um die Reifen am Leben zu erhalten". Es hatte sich herausgestellt, dass gerade die Mercedes-GP-Boliden von Schumacher und Rosberg arge Probleme mit dem Reifenverschleiß hatten.

Rosberg: "Da bist du auch als Fahrer gefordert"

Nachdem zuerst Pirelli "enttäuscht" und dann Mercedes-Sportchef Norbert Haug defensiv auf Schumis Äußerungen reagiert hatten, fand nun Rosberg deutlichere Worte. "Erstens haben wir die ersten vier Rennen super Sport geboten, und das auch dank der Reifen. Zweitens ist das Reifenmanagement für die Ingenieure und die Fahrer eine echte Herausforderung, weil es von Strecke zu Strecke verschieden ist."

Das beste Beispiel sei er selbst. "In China gewinne ich, in Bahrain liegt nicht mehr drin als Platz fünf. Warum ist das so? Diese Frage müssen wir beantworten", so der 26-Jährige. Es liege vor allem an einem selbst, die Reifen im Training richtig vorzubereiten, damit sie optimalen Grip hätten und im Rennen bestmöglich halten. "Da bist du auch als Fahrer gefordert."

Brawn: "Schumacher ist dieses Jahr sehr stark"

Während Rosberg gegenüber Schumacher also kein Blatt vor den Mund nimmt, will Mercedes-Teamchef Ross Brawn das Thema am liebsten so schnell wie möglich ad acta legen. Der erste Schritt soll dafür bei den aktuellen Testfahrten in Mugello gelegt werden. "Wir haben noch einiges in der Hinterhand", versichert der Brite und ist davon überzeugt, dass zeitnah weitere Mercedes-Siege folgen werden. "Ja, da bin ich mir sicher. China war kein Zufall!"

Dabei soll auch Michael Schumacher eine entscheidende Rolle spielen. Am Fahrer, so Brawn, habe es definitiv nicht gelegen, dass Schumacher im Gegensatz zu Rosberg bislang noch nicht ganz oben gestanden hat. "Wenn ich ehrlich bin, haben wir in den letzten zwei Rennen nicht unseren besten Job für ihn gemacht", gesteht Brawn. "In Shanghai hatten wir das Problem bei seinem Boxenstopp, in Bahrain ging sein Heckflügel kaputt. Er hat Pech gehabt, obwohl er dieses Jahr sehr stark ist. Wenn wir alles richtig machen, dann werden wir auch bei ihm die Ergebnisse sehen." Reifen-Zoff hin oder her.

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