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Formel 1: So tricksen Rosberg und Schumacher die Konkurrenz aus

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So tricksen Rosberg und Schumi die Konkurrenz aus

03.05.2012, 10:12 Uhr | t-online.de, Motorsport-Total.com

Formel 1: So tricksen Rosberg und Schumacher die Konkurrenz aus. Nico Rosberg fühlt sich pudelwohl im neuen Mercedes. (Quelle: imago)

Nico Rosberg fühlt sich pudelwohl im neuen Mercedes. (Quelle: imago)

Im Qualifying der ersten vier Saisonrennen hat es Mercedes bislang ordentlich krachen lassen. In Shanghai gewann Nico Rosberg sogar sein erstes Formel-1-Rennen. Die Experten staunen nicht schlecht über die Performance der Silberpfeile. Doch was macht das neue Auto - zumindest auf einigen Strecken - so schnell? Die Mercedes-Ingenieure haben sich einige Kniffe überlegt, um die Konkurrenz auszutricksen.

Zum Beispiel beim vernetzten Fahrwerk. Der W03 denkt beim Bremsen und Gasgeben mit, indem die Stoßdämpfer aller vier Radaufhängungen einen Ausgleich betreiben, um ein Aufschaukeln des Fahrzeugs zu verhindern. "Dieses System haben wir schon seit dem vergangenen Jahr. Aber 2012 wurde eine neue Stufe gezündet", sagte Teamchef Ross Brawn "Auto Bild motorsport".

Längerer Radstand, effizienter Auspuff

Zudem ist Mercedes zum konventionellen, längeren Radstand zurückgekehrt, für mehr Platz im Heckbereich des Fahrzeugs. Tank und Getriebe sind niedriger positioniert. "Das hat dann zur Folge, dass der Schwerpunkt des Autos tiefer liegt und wir grundsätzlich eine bessere Gewichtsverteilung haben", erklärte Brawn.

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"Es ist eine Kunst, mit den Reifen umzugehen"

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Neue Wege geht Mercedes auch beim Auspuffsystem. Leiten Red Bull, McLaren oder Ferrari die Abgase zur Verstärkung des Abtriebs noch immer in den Diffusor oder auf andere Karosserieteile, zielt Mercedes auf das untere Heckflügel-Element. Dies habe sich als besonders effizient herausgestellt, betonte Brawn. Schließlich hat Mercedes - mit einiger technischer Raffinesse - den F-Schacht wiederbelebt. Dadurch wird Luft auf den Frontflügel geleitet und so der Wagen noch schneller.

Rosberg: "Da geht noch einiges voran"

Jetzt muss Mercedes nur noch das Reifenproblem in den Griff bekommen, dann sind die Silberpfeile in dieser Saison ein heißer WM-Kandidat. Rosberg ist optimistisch. "Die Daten versprechen, dass da noch mal ganz schön was voran geht."

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