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Formel 1: Vettel verteidigt Schumacher: "War ein Rennunfall"

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Weltmeister Sebastian Vettel nimmt Michael Schumacher in Schutz

16.05.2012, 09:33 Uhr | Motorsport-Total.com

Formel 1: Vettel verteidigt Schumacher: "War ein Rennunfall". Vettel (re.) kostete der Crash von Schumacher Zeit. (Quelle: imago)

Vettel (re.) kostete der Crash von Schumacher Zeit. (Quelle: imago)

Nach dem Crash im fünften Saisonrennen in Barcelona verteidigt Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel Rekordweltmeister Michael Schumacher, der mit dem Brasilianer Bruno Senna kollidiert war. "Man hat in diesen Situationen nicht viel Zeit. Man weiß, dass man auf der Geraden vielleicht nicht den ganz großen Geschwindigkeitsüberschuss erzeugen konnte. Ich glaube, so etwas muss man einfach in die Kategorie Rennunfall einordnen. Solche Dinge passieren leider", sagte der Deutsche dem österreichischen Sender "Servus TV".

Obwohl er unmittelbar hinter Schumacher fuhr, findet Vettel unterschiedliche Betrachtungsweisen der Kollision legitim: "Man kann jetzt natürlich sagen, der eine ist draufgefahren. Man kann aber auch sagen, es gehören immer zwei dazu."

Schumacher Wrackteil erwischte Vettels Frontflügel

Dass Vettels Probleme während des Rennens einen Zusammenhang mit dem Schumacher-Crash hatten, war dem Weltmeister lange nicht bewusst. Bei dem Rennunfall flog ein Wrackteil auf sein Auto, welches den Frontflügel beschädigte, der kurze Zeit später ausgetauscht werden musste.

"Zu dem Zeitpunkt, als ich die Probleme spürte, hatte ich keine Erklärung dafür, denn ich war nicht neben der Strecke, bin mit niemandem kollidiert", schildert Vettel die unklare Situation. "Ich dachte, dass vielleicht ein Teil am Flügel hängengeblieben ist und das verursacht."

Vettel verlor Zeit beim Boxenstopp

Doch es gibt einen Grund, warum zwischen der Kollision mit dem Wrackteil und den einsetzenden Problemen ein gewisser Zeitraum lag. "Vorne links war ein Teil des Flügels, der einen weiteren Teil zusammenhält, gebrochen", erklärt Vettel. Der Schaden hatte sich zunächst nicht ausgewirkt, "bis dann dieser Steg nachgegeben hat und gebrochen ist." Er bereut den Nasenwechsel im Nachhinein nicht: "Es war die vollkommen richtige Entscheidung. Man verliert zwar Zeit beim Boxenstopp, aber die Jungs haben das recht schnell hinbekommen."

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