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Vettel auf der Zielgeraden abgefangen

04.05.2012, 07:45 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Sebastian Vettel auf der Zielgeraden abgefangen. Die Beziehung wird immer besser: Vettel mit "Abbey" in Mugello (Quelle: dpa)

Die Beziehung wird immer besser: Vettel mit "Abbey" in Mugello (Quelle: dpa)

Lotus-Pilot Romain Grosjean hat Weltmeister Sebastian Vettel am letzten Tag der Formel-1-Tests in Mugello die Gesamt-Bestzeit weggeschnappt. Der Franzose war in 1:21,035 Minuten rund 0,2 Sekunden schneller als der Red Bull-Pilot und fuhr damit die schnellste Runde. Bis kurz vor Ende der Session hatte Vettel noch vorne gelegen.

Dritter wurde zum Abschluss Ferrari-Star Fernando Alonso. Der Spanier beschädigte allerdings seinen F2012 bei einem Ausrutscher ins Kiesbett und musste wegen der Reparatur mehr als zwei Stunden pausieren.

"Wir verstehen das Auto jetzt mehr"

Vettel nutzte die Testfahrten in der Toskana vor allem, um sein Auto noch besser kennenzulernen. Nachdem er mit "Abbey" beim Sieg in Bahrain bereits sehr gut harmonierte, verbesserte der Abstecher nach Italien die Chemie noch weiter - zumal auch die ihm zuvor unbekannte Rennstrecke dem Red-Bull-Piloten "riesig Spaß" machte.

Formel 1 - Video 
Vettel meldet sich eindrucksvoll zurück

Danner und Wasser analysieren das Rennen von Bahrain. Video

"Es war wichtig, mal ein bisschen zu fahren", sagte Vettel schon nach seinem ersten halben Testtag am Mittwoch, den er zudem noch mit der drittbesten Zeit abgeschlossen hatte. "Ich denke schon, dass wir in die richtige Richtung gehen. Wir verstehen das Auto jetzt mehr", erklärte der Deutsche.

Schumacher dreht unglaubliche 144 Runden

Mugello sind die ersten Testfahrten während einer Formel-1-Saison seit 2008. Für die Teams bieten sie die Chance, vor dem ersten Europarennen am 13. Mai in Barcelona noch einmal Updates und Verbesserungen an ihren Autos ausgiebig zu testen. Bis auf die beiden McLaren-Fahrer Lewis Hamilton und Jenson Button sowie Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen machten auch alle Top-Fahrer ausgiebig Gebrauch.

Mercedes-Pilot Nico Rosberg fuhr am Donnerstag 129 Runden, ohne dabei als Achter auf Bestzeiten zu schauen. "Wir haben neue Teile ausprobiert, das kommt es auf Konstanz an. Außerdem haben wir Rennen simuliert", erklärte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. Rekordweltmeister Michael Schumacher, der Mugello aus früheren Jahren von unzähligen Ferrari-Testfahrten wie seine Westentasche kennt, hatte im Silberpfeil sogar unglaubliche 144 Runden gedreht. Das entspricht 755 Kilometern oder zweieinhalb Renndistanzen. "Das spricht für die Zuverlässigkeit des Autos", sagte Haug.

Vettel: "Reifen-Thema aufgebauscht"

Auch Schumacher hatte sich weniger auf Spitzenzeiten, sondern vor allem auf Abstimmungsarbeiten und Reifentests konzentriert. Seine harsche Kritik an den Pirelli-Reifen nach dem Rennen in Bahrain hatte zuletzt für Gesprächsstoff gesorgt. Zu Unrecht, wie Vettel meint.

"Das Thema wird ein bisschen aufgebauscht. Letztlich haben alle die gleichen Reifen, und natürlich wünscht man sich als Fahrer immer mehr Grip, ob von den Reifen oder vom Auto. Es liegt in unserem Naturell, dass man immer mehr will und vor allem mehr als die anderen', sagte Vettel: 'Wenn ich mit Michael rede, ist das nicht so dramatisch. Er ist schon lange dabei und hat schon viel gesehen, auch was das Thema Reifen angeht. Ihn schockt so schnell nichts mehr." Schumacher hatte sich zuletzt darüber beklagt, dass man mit den aktuellen Reifen überhaupt nicht mehr ans Limit von Auto und Fahrer gehen könne. Trotz Kritik von Pirelli-Motorsportdirektor Paul Hembery war Schumacher bei seiner Meinung geblieben.

Ingenieure jetzt im Dauerstress

Während die Fahrer nun für ein paar Tage ausspannen können, beginnt für die Ingenieure nach den Test nun die Hauptarbeit. "Alles in allem sind wir viel gefahren und haben viele Daten fürs Team gesammelt. Jetzt geht es an die Auswertung. Wichtig ist das, was dann in der Woche bis zum Rennen in Barcelona passiert", sagte Vettel. Er selbst genoss dagegen die Zeit mit Abbey in Mugello: "Es ist ein schöner Ritt bis zum Schluss und man freut sich auf jede nächste Runde."

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