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Köln nach Niederlage gegen Bayern zum fünften Mal abgestiegen

05.05.2012, 17:27 Uhr | dpa

Köln - Bayern: FC zum fünften Mal abgestiegen. Lukas Podolski wurde vor dem Spiel gegen München offiziell verabschiedet.  (Quelle: dpa)

Lukas Podolski wurde vor dem Spiel gegen München offiziell verabschiedet. (Quelle: dpa)

Der 1. FC Köln ist zum fünften Mal aus der Bundesliga abgestiegen. Im letzten Pflichtspiel des künftigen England-Profis Lukas Podolski für seine "große Liebe" verloren die Kölner gegen Champions-League-Finalist Bayern München nach Treffern von Thomas Müller (34./84.) und Arjen Robben in der 54. Minute mit 1:4 (0:1) und damit auch das Fernduell gegen Hertha BSC. Zu allem Unglück unterlief Kölns Kapitän Pedro Geromel zum vorentscheidenden 0:2 ein Selbsttor. Milivoje Novakovic konnte das Debakel trotz des 1:3 (63.) nicht mehr abwenden.

Zehn Minuten vor Spielende machten sich vor der Kölner Südtribüne Ordner und Polizisten bereit. Pyrotechnik wurde abgebrannt. "Wir trauern um den 1. FC Köln", war auf einem Plakat zu lesen.

Hertha nach dramatischem Finale auf Relegationsplatz

Die Berliner retteten sich durch das 3:1 gegen 1899 Hoffenheim auf den Relegationsplatz. Köln muss die Eliteliga mit 30 Punkten nach 1998, 2002, 2004 und 2006 damit erneut verlassen. Hertha zog in einem dramatischen Finale mit 31 Zählern noch am Bundesliga-Premierenmeister aus dem Rheinland vorbei.

Die Kölner Anhänger im ausverkauften RheinEnergieStadion verabschiedeten Podolski mit lang anhaltendem Applaus. Wehmut kam auf, als das Präsidium den Fan-Liebling und künftigen Arsenal-Profi gen London entließ.

"10" wird in Köln erst einmal nicht vergeben

In Filmausschnitten bekamen die 50.000 vor dem Anpfiff gegen das Top-Ensemble von Bayern-Chefcoach Jupp Heynckes noch einmal herausragende Podolski-Szenen zu sehen. Solange Podolski, der eine Magen-Darm-Verstimmung rechtzeitig vor der Partie gegen seinen ehemaligen Klub überwand, Fußball spielt, wird der FC die "10" nicht mehr vergeben.

Köln begann, angetrieben von den lautstarken FC-Fans, flott und drängte die im Vergleich mit dem 2:0 gegen Stuttgart vor einer Woche mit sieben Neuen angetretenen Bayern für kurze Zeit in deren Hälfte. «Entscheidend wird sein, dass wir den Mut haben, die reelle Chance zu ergreifen, zwei weitere Spiele zu erzwingen», hatte Schaefer vor dem Aufeinandertreffen mit dem Meisterschaftszweiten von der Isar angekündigt.

Müller trifft zur Führung

Schaefers Elf setzte das um - aber nur anfangs. Podolski (6.) gab einen Warnschuss auf Manuel Neuers Gehäuse ab und zog in der 29. Minute mit seinem starken linken Fuß den Ball am Bayern-Tor vorbei. Dann der Schock für den FC: Thomas Müller, sträflich freistehend, traf zum 0:1 und sorgte für entsetzte Mienen auf der Kölner Bank. Franck Ribéry scheiterte ganz knapp mit einem Flachschuss (37.), ehe Podolski kurz vor der Pause Neuer noch einmal prüfte.

In Podolskis 181. Pflichtspiel für den ersten Meister der Bundesliga (1964) setzte Schaefer nach der Pause alles auf Offensive und brachte Milivoje Novakovic als weiteren Stürmer. Doch nicht der Slowene, sondern der Pole Slawomir Peszko (50.) drängte auf Neuers Tor. Dann kam alles Fußball-Unglück auf einmal: FC-Kapitän Geromel unterlief ein bitteres Eigentor, und der völlig freistehende Robben schoss die Kölner nur zwei Minuten später endgültig ab. Novakovic gelang kurz nach Martin Lanigs Rettungsaktion gegen Bayern-Torjäger Mario Gomez das 1:3 - das war es dann für Köln.


34. Spieltag

1. FC Nürnberg

-

Bayer Leverkusen

1:4

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1. FSV Mainz 05

-

Borussia Mönchengladbach

0:3

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SV Werder Bremen

-

FC Schalke 04

2:3

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FC Augsburg

-

Hamburger SV

1:0

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Borussia Dortmund

-

SC Freiburg

4:0

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Hannover 96

-

1. FC Kaiserslautern

2:1

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Hertha BSC

-

1899 Hoffenheim

3:1

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1. FC Köln

-

FC Bayern München

1:4

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VfB Stuttgart

-

VfL Wolfsburg

3:2

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