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Sieg im Schlüsselspiel: Starker Start für Volleyballer

08.05.2012, 17:23 Uhr | dpa

Sieg im Schlüsselspiel: Starker Start für Volleyballer. Nationalspieler Marcus Popp (r) bei einem Schmetterball.

Nationalspieler Marcus Popp (r) bei einem Schmetterball. (Quelle: dpa)

Sofia (dpa) - Dank einer hochkonzentrierten Vorstellung haben die deutschen Volleyball-Männer beim europäischen Qualifikationsturnier für Olympia einen vielversprechenden Start geschafft.

Die Auswahl des neuen Bundestrainers Vital Heynen entschied zum Auftakt des Turniers in der bulgarischen Hauptstadt Sofia das Schlüsselspiel gegen die Slowakei mit 3:0 (25:19, 25:22, 25:20) unerwartet deutlich für sich. Damit steht das Tor zum Halbfinale schon vor den beiden weiteren Vorrundenpartien am Mittwoch gegen Finnland und am Donnerstag gegen Gruppenfavorit Italien weit offen. Nur der Turniersieger schafft direkt den Sprung zu Olympia.

"Wir haben clever gespielt", lobte Heynen, wollte den Auftakt aber nicht überbewerten. "Das war der Start. Wir haben einen Schritt gemacht, aber noch ist nichts passiert", sagte der Belgier, der erst seit gut zwei Monaten als Nachfolger des glücklosen Raúl Lozano im Amt ist, nach seiner gelungenen Feuertaufe.

Doch trotz ihrer extrem kurzen Vorbereitung kamen die Männer des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) stark aus den Startlöchern. In der Annahme agierten Heynens Schützlinge sicher, zudem erwies sich der deutsche Block ein ums andere Mal als zu stark für die Slowaken um Berlins Meisterspieler Tomas Kmet.

Folgerichtig lag das deutsche Team rasch mit drei Punkten in Front und baute den Vorsprung in der Folgezeit immer weiter aus. Nach 25 Minuten konnte der starke Angreifer Georg Grozer mit einem unwiderstehlichen Schmetterschlag den dritten Satzball zum wichtigen Gewinn des ersten Durchgangs nutzen.

Auch fortan konnte Bundestrainer Heynen das Spiel seiner Mannschaft mit zufriedener Miene verfolgen. Die DVV-Männer leisteten sich auch im zweiten Satz nur wenige Fehler, zudem hatten sie weiter deutliche Vorteile am Netz. Zwar hielten die Slowaken, gegen die es bei der EM 2011 noch eine herbe Niederlage gegeben hatte, nun stärker dagegen. Doch erneut wurde schnell ein Vorsprung von drei Punkten herausgespielt - und behalten. Erneut Grozer nutzte per Schmetterschlag den zweiten Satzball.

Der Rest war nun Formsache: Mit den Erfolgserlebnissen im Rücken agierte das DVV-Team weiter wie aus einem Guss und ließ den Gegner auch im dritten Satz nicht ins Spiel kommen. Nach nur knapp 80 Stunden Spielzeit war Max Günthör zur Stelle und nutzte per Block den vierten Matchball zum Sieg. "Wir können uns noch steigern, aber für den Anfang war das schon sehr gut", bilanzierte Kapitän Björn Andrae.

Nur der Turniersieger qualifiziert sich direkt für die Sommerspiele in London. Die deutschen Männer, die 2008 in Peking erstmals seit 1972 wieder bei Olympia vertreten waren, haben aber auf jeden Fall noch eine letzte Chance bei einem Heimturnier in einem Monat in Berlin.

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