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Otto Rehhagel tönt: "Wir sind Favorit"

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Rehhagel baut auf "kontrollierte Offensive"

10.05.2012, 14:32 Uhr | sid

Otto  Rehhagel tönt: "Wir sind Favorit". Düsseldorfs Thomas Bröker im Zweikampf mit dem Herthaner Änis Ben-Hatira. (Quelle: dapd)

Düsseldorfs Thomas Bröker im Zweikampf mit dem Herthaner Änis Ben-Hatira. (Quelle: dapd)

"König Otto" schwingt zum Ende seiner Regentschaft das Zepter noch einmal wortgewaltig. Das Denkmal Otto Rehhagel am Ende einer 40-jährigen Trainerkarriere von seinem Ex-Klub Fortuna Düsseldorf besudeln zu lassen - undenkbar. "Wir sind Favorit", tönte der Hertha-Coach vor dem Hinspiel der Relegation (ab 20.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) und erhob sein altes Credo zum Diktat: "Kontrollierte Offensive - das ist wichtig. Wir dürfen kein Tor kassieren."

Nach der Wiederauferstehung der Hertha beim 3:1 am Samstag gegen 1899 Hoffenheim versprüht Rehhagel, der am 24. August 1963 als Abwehrspieler der Hertha in der Bundesliga aufgetaucht war, reichlich Optimismus. "Viele Spieler sind zurück. Wir können aus dem Vollen schöpfen. Ich bin mir sicher, die Jungs machen ein großes Spiel." Verzichten muss Rehhagel auf den am Kreuzband verletzten Piere-Michel Lasogga.

Netzer: "Sorry Otto"

Auch unter Herthas Anhängern ist die Euphorie nach Monaten der Misere zurück. Am Dienstag standen die ersten Fans schon morgens um 6.00 Uhr in der Geschäftsstelle an, um Tickets zu ordern. Mit 74.224 Zuschauern wird das Olympiastadion wohl ausverkauft sein. Weniger günstig schätzt Ex-Nationalspieler Günter Netzer die Lage für Berlin ein. "Sorry Otto, die Düsseldorfer sind für mich leichter Favorit, weil sie im Rückspiel Heimrecht haben", sagte Netzer der "Bild".

Bei den Wettanbietern indes liegt Hertha vorn. bwin etwa zahlt bei einem Liga-Verbleib von Berlin das 1,57-fache des Einsatzes. Sollte sich Fortuna durchsetzen, kommt das 2,3-fache zur Auszahlung. Für Rehhagel ist die Partie auch deshalb pikant, weil er zwischen Oktober 1979 und Dezember 1980 die Fortuna trainierte und mit den Rheinländern den DFB-Pokal gewann.

Viele Verbindungen

Zudem hatte er mit Fortuna-Trainer Norbert Meier neun gemeinsame Jahre bei Werder Bremen. Rehhagel: "Wir sind zusammen aufgestiegen und Meister geworden. Ich war auf seiner Hochzeit und habe ihm das Du angeboten - wir haben also ein sehr gutes Verhältnis." Meier indes blieb cool: "Er war mein Trainer, ich sein Spieler. Das ist über 20 Jahre her. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen."

Auch Herthas Manager Michael Preetz, der als gebürtiger Düsseldorfer zu Beginn seiner Karriere einige Jahre für Fortuna auf Torejagd ging, bemühte sich um Sachlichkeit: "Die Tatsache, dass ich in Düsseldorf geboren bin und dort eine Vergangenheit als Spieler habe, wird in der Relegation keine Rolle spielen. Dafür geht es um zu viel", sagte Preetz.

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