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Danner: Alle außer Schumacher konnten sich auf die Reifen einstellen

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Danner: "Pirelli hat alles richtig gemacht"

11.05.2012, 10:08 Uhr | Motorsport-Total.com, t-online.de

Danner: Alle außer Schumacher konnten sich auf die Reifen einstellen. Michael Schumacher nimmt die Pirellis unter die Lupe. (Quelle: imago)

Michael Schumacher nimmt die Pirellis unter die Lupe. (Quelle: imago)

Seitenhieb auf Michael Schumacher: In der Diskussion um die aktuellen Formel-1-Reifen hat sich RTL-Experte Christian Danner zu Wort gemeldet. "Alle Piloten bis auf ihn (Schumacher, die Red.) konnten sich darauf einstellen", sagte der 54-Jährige. Schumacher hatte die Pneus bereits mehrmals kritisiert. Für Danner ist Hersteller Pirelli der Hauptverantwortliche für die derzeitige Spannung in der Königsklasse.

"Pirelli hat ganz sicher alles richtig gemacht", sagte Danner. "Die Vorgabe war, wir möchten einen Reifen haben, der die Teams zwingt, sich mit dem Thema zu beschäftigen, unterschiedliche Strategien zulässt und damit auch die Rennen spannender macht. Die Saison zeigt: Spannender kann es nicht sein." (JETZT LIVE! Das dritte freie Training in Barcelona)

Neuer Reifenkombination für Barcelona

Während Schumacher sich immer wieder über die Pneus beschwert, sieht Williams-Pilot Pastor Maldonado das Thema gelassener. "Sicher ist der Umgang mit den Reifen nicht einfach, aber das gehört eben zu den Herausforderungen an einem Rennwochenende. Es stimmt, dass die Reifen manchmal sehr schnell nachlassen, aber das ist bekannt, jeder weiß das", sagte er. "Es kommt darauf an, gemeinsam mit dem Team das Auto so einzustellen, dass man ein konstantes Tempo gehen kann. Auf einigen Runden ist es unumgänglich, etwas Tempo rauszunehmen, um die Reifen nicht zu überfahren."

Damit die Spannung erhalten bleibt, bringt Pirelli pünktlich zum ersten Europa-Rennen erstmals in dieser Saison eine Kombination der Mischungen Soft und Hard zum Einsatz. Damit überspringt man den Medium-Reifen, was die Teams auch bei der Suche nach dem richtigen Setup zu einem größeren Kompromiss zwingen sollte.

Pirelli-Motorsportchef Paul Hembley glaubt, dass die Reifenwahl es den Teams ermöglicht, "mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Reifenstrategien anzutreten, die in Hinblick auf das Ergebnis einen großen Unterschied machen sollten." Derzeit tappen die Teams noch im Dunkeln, wie Lotus-Pilot Romain Grosjean zugibt: "Wie sich die Mischungen auswirken? Sehr, sehr schwierig zu sagen. Es ist nie möglich, diese Dinge 100-prozentig zu verstehen." Auch Maldonado bestätigt: "Mit der hier vorliegenden Kombination der Mischungen kann sich alles ändern."

Ein reifenschonendes Auto ist gut für das Renntempo

Ein großes Problem stellt die Kurve drei auf dem Kurs in Barcelona dar. Dort wird der linke Vorderreifen enorm belastet. Stellt man das Auto so ein, dass dieser geschont wird, "wird der hintere mehr beansprucht", so Grosjean.

Die Reifen sind auch die Erklärung dafür, dass der Mercedes im Qualifying besser abschneidet als in den Rennen. Der Bolide geht nicht so schonend mit den Pirellis um, wie beispielsweise Williams. Das ist für eine schnelle Runde gut, für den Renntrimm jedoch nicht. "In Bezug auf das Renntempo gehören wir aktuell zu den besten Teams", sagte Maldonado. "Das liegt vor allem daran, dass wir ein Auto haben, das sehr gut mit den Reifen umgeht."


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