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Volleyballer haben Sommerspiele vor Augen

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Volleyballer haben Sommerspiele vor Augen

11.05.2012, 15:30 Uhr | dpa

Volleyballer haben Sommerspiele vor Augen. Raul Lozano stimmt seine Auswahl ein.

Raul Lozano stimmt seine Auswahl ein. (Quelle: dpa)

Sofia (dpa) - Erst abschalten, dann angreifen: Mit einem Tag der Entspannung rüsteten sich die deutschen Volleyballer für den Griff nach dem Olympia-Ticket. Sportdirektor Günter Hamel konnte gar nicht richtig fassen, dass die Fahrkarte nach London zum Greifen nahe ist.

"Ich dachte, es könnte passieren, dass wir hier schon nach der Vorrunde nach Hause fahren", gestand Hamel vor dem Halbfinale beim europäischen Qualifikationsturnier in Sofia. Doch weit gefehlt: Nach zwei deutlichen Vorrundenerfolgen, aber auch einer Pleite, sind die Schmetterkünstler des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) nur noch zwei Siege von Olympia entfernt.

Dabei hatten die deutschen Volleyballer nach ihrem rundum missratenen Jahr 2011 vor dem Ausscheidungsturnier in der bulgarischen Hauptstadt mächtig tief gestapelt. "Natürlich sind wir nicht genügend vorbereitet", meinte der neue Bundestrainer Vital Heynen. "Normalerweise benötigt man sechs Wochen Vorbereitung, wir hatten eigentlich nur eine richtige."

Doch der schwierige Spagat gelang: Innerhalb kürzester Zeit impfte der Belgier, der erst vor etwas mehr als zwei Monaten die Nachfolge des glücklosen Argentiniers Raúl Lozano angetreten hatte, der Mannschaft um Angreifer Georg Grozer neuen Mumm ein. Die Zauberformel ist einfach: Teamgeist!

Endlich scheint wieder eine Einheit auf dem Feld zu stehen. Anders als noch im vergangenen Jahr feuerten sich die Männer in Sofia bei jedem Ballwechsel an, selbst beim herben 0:3 gegen Italien am Donnerstagabend wurde niemand alleingelassen. "Die Atmosphäre im Team ist einfach super", sagte Routinier Jochen Schöps. "Das ist ein Energie-Nehmen-und-Geben." Und Teamkollege Marcus Popp schwärmte: "Wenn man so zusammenspielt - das ist ein super Gefühl. Das ist es, warum ich Volleyball spiele."

Und so schafften es die DVV-Schützlinge plötzlich, auch schwierige Situationen zu überstehen. Im entscheidenden Spiel gegen den zweiten Vorrundengegner Finnland lag das Team im ersten Durchgang schon mit sechs Punkten hinten. Vor wenigen Monaten hätten die deutschen Männer den deutlichen Rückstand mit hängenden Köpfen registriert. Nun zeigten sie Moral, kamen zurück - und legten mit dem Gewinn des ersten Satzes den Grundstein für den späteren Erfolg.

Gegen Italien zeigte die Mannschaft aber auch ihr anderes Gesicht. In den Durchgängen zwei und drei lag Heynens Team kurz vor Schluss jeweils in Front - um die Sätze dann doch noch abzugeben und am Ende eine deutliche 0:3-Pleite einzustecken. "Trotz der Niederlage haben wir etwas Schönes vor uns: Das Halbfinale wartet auf uns", urteilte Nationalspieler Sebastian Schwarz. Konstanz muss jetzt her auf dem schweren Weg nach London. Und wenn es in Bulgarien nicht klappt, haben die DVV-Männer beim Heimturnier in einem Monat in Berlin noch eine weitere Chance.

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