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Schornberg bei Kanu-Slalom-EM im Halbfinale raus

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Slalom-Kanuten räumen bei Heim-EM mächtig ab

13.05.2012, 14:30 Uhr | dpa

Schornberg bei Kanu-Slalom-EM im Halbfinale raus. Der deutsche Slalom-Kanute Sideris Tasiadis holte sich in Augsburg den EM-Titel.

Der deutsche Slalom-Kanute Sideris Tasiadis holte sich in Augsburg den EM-Titel. (Quelle: dpa)

Augsburg (dpa) - Keine Nationalhymne ertönte bei der EM der Slalom-Kanuten am Rande des Augsburger Eiskanals so oft wie die deutsche. Die heimischen Asse räumten auf der Olympia-Strecke von 1972 mächtig ab und fuhren insgesamt fünfmal Edelmetall in den olympischen Disziplinen ein.

Sideris Tasiadis und Mira Louen ragten mit ihren Goldmedaillen jeweils im Canadier-Einer heraus, daneben überzeugten die Lokalmatadoren aber auch in der Breite. "Die Mannschaftsleistung war schlichtweg beeindruckend", schwärmte Verbandspräsident Thomas Konietzko, Bundestrainer Michael Trummer sprach von "überragenden Ergebnissen beim einzigen Saisonhöhepunkt neben den Olympischen Spielen".

Knapp zweieinhalb Monate vor dem Großereignis demonstrierten zumindest zwei der vier deutschen London-Boote ihre starke Frühform: Canadierfahrer Tasiadis gewann auf seiner Heimstrecke sogar, Hannes Aigner holte im Kajak-Einer Bronze.

Ärger gab es um Jasmin Schornberg, die sich bei den nationalen Ausscheidungsrennen im April ebenfalls einen London-Startplatz gesichert hatte. Mit Siegambitionen angetreten, scheiterte die Kajak-Einer-Weltmeisterin von 2009 schon im Halbfinale - vor allem an der Jury. 50 Strafsekunden brummten ihr die Wettkampfrichter auf, weil Schornberg eines der Tore auf dem Augsburger Eiskanal nicht vorschriftsmäßig durchfahren haben soll.

"Dabei ist sie ganz sauber durchgekommen", klagte Trummer nach der umstrittenen Entscheidung. Selbst ein Protest des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) nützte nichts, zum Leidwesen von Schornberg: "Das war ungerecht, das muss ich erstmal verdauen", sagte sie.

Auch das Olympia-Duo David Schröder/Frank Henze (Canadier-Zweier) verabschiedete sich schon in der Vorschlussrunde - allerdings hauptsächlich aus eigenem Verschulden. "Das müssen sie wegstecken. Bis London ist es sowieso noch ein langer Weg", meinte der Coach.

Dafür paddelte sich wenige Wochen nach der Startplatz-Vergabe für Olympia eine Reihe gescheiterter Athleten den Frust von der Seele. In London darf nämlich in jeder der vier Disziplinen nur ein deutsches Boot starten, dabei hätten auch die anderen das Format: Paul Böckelmann holte am Samstag im Kajak-Einer hinter dem Italiener Daniele Molmenti und noch vor Aigner EM-Silber, Bronze gewann am Sonntag das Canadier-Zweier-Duo Robert Behling/Thomas Becker.

Kajak-Einer-Pilotin Melanie Pfeifer wurde wie Böckelmann EM-Zweite - in einem wahren Wimpernschlagfinale: Nur um eine Hundertstelsekunde verfehlte sie den Sieg und landete somit denkbar knapp hinter der Französin Carole Bouzidi. "Nach der verpassten Olympia-Qualifikation ist das ein mehr als versöhnliches Ergebnis", meinte Pfeifer.

Auch in den nicht-olympischen EM-Wettbewerben dominierten die DKV-Athleten. Bei den Frauen im Canadier-Einer fuhr Mira Louen den Titel ein, Kollegin Michaela Grimm Bronze. "Schade nur, dass keine von uns in London starten darf", beklagte Louen. Im Teamrennen sicherten sich die Canadier-Frauen ebenfalls den Sieg - genau wie die Kajak-Einer-Männer. Auch in den restlichen drei Teamentscheidungen sprang jeweils Edelmetall heraus: zweimal Silber und einmal Bronze.

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