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Formel 1: Erneute Maldonado-Show beim Grand Prix von Monaco?

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Marko: "Maldonado wird in Monaco Kreise um uns fahren"

16.05.2012, 15:12 Uhr | t-online.de, Motorsport-Total.com

Formel 1: Erneute Maldonado-Show beim Grand Prix von Monaco?. In den engen und langsamen Kurven von Monaco könnte Maldonado seine Stärken erneut ausspielen. (Quelle: imago)

In den engen und langsamen Kurven von Monaco könnte Maldonado seine Stärken erneut ausspielen. (Quelle: imago)

Nach dem Überraschungssieg von Barcelona fürchtet die Formel 1 beim Grand-Prix-Klassiker in Monte Carlo die nächste Show von Außenseiter Pastor Maldonado. Der Venezolaner gilt seit jeher als absoluter Spezialist für den winkeligen Kurs im Fürstentum. In der GP2 war der in den engen Gassen nicht zu stoppen - im Vorjahr hätte er bei seiner Formel-1-Premiere in Monaco im wenig konkurrenzfähigen FW33 mit Sicherheit WM-Punke geholt, hätte ihn nicht Lewis Hamilton kurz vor Schluss aus dem Weg geräumt.

"Wenn der Williams wirklich eine so gute Traktion hat, dann fährt der Maldonado in Monte Carlo Kreise um alle anderen", sagte Red-Bull-Berater Helmut Marko gegenüber "auto motor und sport".

"Der kam nicht umsonst in die Formel 1"

Die langsamen Kurven im letzten Streckensektor in Barcelona nutzte Maldonado bereits in beeindruckender Manier. Hier fuhr er sich Runde für Runde vor der Start-Ziel-Geraden ein beruhigendes Polster auf Fernando Alonso heraus - ein Schlüssel zum Sieg.

Dass mit Maldonado in Zukunft weiter zu rechnen ist, glaubt auch Red-Bull-Teamchef Christian Horner: "Man darf nicht vergessen, dass Pastor vor ein paar Jahren GP2-Meister war. Der kam nicht umsonst in die Formel 1."

Webber: "Er ist aus dem Nichts gekommen und hat gewonnen"

Für Williams ist Maldonado ein Goldgriff, zumal das Team im Winter Hauptsponsor AT&T verloren hatte und auf die Gelder des staatlichen venezolanischen Ölkonzerns PDVSA angewiesen ist.

Red-Bull-Pilot Mark Webber traute jedenfalls seinen Augen nicht, als er den Überraschungsführenden in Barcelona im Rückspiegel größer werden sah. "Es war schon eine komische Situation, als mir am Funk gesagt wurde, dass ich den Führenden des Rennens vorbeilassen soll", schildert er dem österreichischen Sender "Servus TV" und führte aus: "Er ist aus dem Nichts gekommen und hat gewonnen. Überrundet zu werden, ist nicht unbedingt angenehm."

Vettel: "Es war eine Überraschung für alle"

Auch Teamkollege Sebastian Vettel, der immerhin noch Sechster wurde, ist verblüfft. "Man konnte nicht annähernd vermuten, dass wir nach Spanien kommen und sie da das Rennen gewinnen", wundert er sich. Er verweist auf die Wintertest auf dem Circuit de Catalunya: "Da war Williams nie in einer Position, wo wir gesagt haben, die muss man auf dem Zettel haben, weil sie einfach zu weit weg waren. Aus dem Grund war es eine Überraschung für alle."

Maldonado und Bruno Senna kamen als Pay-Driver

Maldonado und sein Teamkollege Bruno Senna sind als Bezahlfahrer in den einst so erfolgreichen Rennstall eingestiegen. Wer glaubt, dass die sogenannten "Pay-Driver", die für ihr Cockpit Geld mitbringen müssen, ein Phänomen der Formel-1-Neuzeit sind, der irrt. Selbst Rekordweltmeister Michael Schumacher musste sich 1991 mit Mercedes-Geldern bei Jordan einkaufen, um den Sprung in die Formel 1 zu schaffen. Und auch der dreifache Weltmeister Niki Lauda bezahlte bereits Anfang der 1970er-Jahre für seinen Formel-1-Sitz. Freilich brachte er nicht wie heute Maldonado über 30 Millionen Dollar Mitgift mit, sondern umgerechnet nur 150.000 Euro.

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