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Rozenberg EM-Fünfter vom Ein-Meter-Brett

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Turmspringerin Kurjo holt EM-Bronze

16.05.2012, 20:59 Uhr | dpa

Rozenberg EM-Fünfter vom Ein-Meter-Brett. Nora Subschinsky springt am Treppchen vorbei.

Nora Subschinsky springt am Treppchen vorbei. (Quelle: dpa)

Eindhoven (dpa) - Ihre Bronzemedaille tauchte Maria Kurjo für künftiges Glück erst einmal ins Sprungbecken. Die Berlinerin holte bei den Europameisterschaften in Eindhoven das erste deutsche Edelmetall. Die 22 Jahre alte EM-Dritte des Vorjahres erhielt vom Turm 312,65 Punkte.

Beim Sieg der Ukrainerin Julia Prokaptschuk (321,55) führte Kurjos Berliner Teamkollegin Nora Subschinski bis zum dritten Durchgang, wurde dann aber nach einem verpatzten Sprung mit 301,70 Punkten nur Vierte.

Silber ging an Titelverteidigerin Noemi Batki aus Italien (315,60). Der WM-Dritte Pavlo Rozenberg (Riesa) belegte vom Ein-Meter-Brett beim überlegenen Sieg des Ukrainers Illja Kwascha Platz fünf, Nachwuchsspringer Oliver Homuth (Berlin) wurde Elfter.

Kurjo hatte sich den ganzen Wettkampf über nur auf sich selbst konzentriert und bekam erst am Ende ihr Ergebnis mit. "Ich habe nicht damit gerechnet, jetzt bin ich supererleichtert", sagte die Sportsoldatin. Sie war bei einem Wettkampf vor zwei Jahren mit dem Kopf gegen die Betonplattform geknallt, überwand diesen Unfall aber.

Subschinski verpasste ihre erst zweite internationale Einzel-Medaille nach EM-Silber 2009. Die 23 Jahre alte Sportsoldatin ist gemeinsam mit Christin Steuer im Synchron-Wettbewerb von der Zehn-Meter-Plattform an diesem Donnerstag mitfavorisiert. Im Einzel verpatzte sie ihren zweieinhalbfachen Salto rückwärts. "Ärgerlich, wenn einem ein Sprung das Genick bricht, das ist natürlich enttäuschend", sagte sie.

Ebenfalls unzufrieden war Rozenberg. Bereits der Vorkampf lief zäh an, im Finale konnte er sich nicht wie erhofft steigern. "Der Final-Kick kam nicht, ich weiß nicht warum", sagte der gebürtige Ukrainer. "Meine ersten beiden Sprünge haben überhaupt nicht geklappt. Das war nicht das Körpergefühl, wie ich es mir vorstelle."

Rozenberg hatte sich zuletzt mehr auf das Drei-Meter-Brett konzentriert, da der Ein-Meter-Wettbewerb nicht olympisch ist. Vor der deutschen Olympia-Qualifikation kommende Woche in Berlin hatte er noch den erforderlichen internationalen Leistungsnachweis in Übersee absolviert. "Das Ein-Meter-Brett hat dieses Jahr nicht die Priorität", erklärte Chefbundestrainer Lutz Buschkow. Der Vorkampfbeste Kwascha siegte vor Titelverteidiger Jewgeni Kusnetzow (Russland). Dritter wurde Matthieu Rosset, der am Abend zuvor gemeinsam mit Audrey Labeau im Team-Wettbewerb den ersten französischen Titel überhaupt bei einer Wassersprung-EM gewonnen hatte. Der 20-jährige Berliner Oliver Homuth sprang in seinem ersten EM-Finalkampf auf Rang elf. "Ich habe nicht das abgerufen, was ich kann", sagte er.

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