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8000 Meilen: Olympischer Fackellauf vor dem Start

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8000 Meilen: Olympischer Fackellauf vor dem Start

17.05.2012, 14:37 Uhr | dpa

8000 Meilen: Olympischer Fackellauf vor dem Start. 8000 Läufer werden die Fackel mit dem olympischen Feuer über 8000 Meilen tragen.

8000 Läufer werden die Fackel mit dem olympischen Feuer über 8000 Meilen tragen. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Jetzt geht's los! Wenn am Freitag das olympische Feuer an Bord einer British-Airways-Maschine in Großbritannien landet, werden die Olympischen Spiele in Großbritannien angekommen sein.

Nach einem verregneten Frühjahr und entsprechend trüber Stimmung soll die aus Griechenland mit königlicher Begleitung von Prinzessin Anne eingeflogene Fackel endlich den Glanz der Spiele nach London bringen. "Ich glaube, dass der Start des Fackellaufes einen Grad an Begeisterung schaffen wird, den die meisten nicht für möglich gehalten haben", sagte Organisationschef Sebastian Coe.

8000 Läufer werden die Fackel mit dem olympischen Feuer von Samstag an 70 Tage lang über 8000 Meilen quer durch 1000 Städte und Gemeinden Großbritanniens tragen. Der dreifache Segel-Olympiasieger Ben Ainslie wird am Samstag in Cornwall, dem südwestlichsten Zipfel Englands, den Anfang machen. Er wird die Fackel an die 18-Jährige Anastassia Swallow übergeben, ein Mitglied des britischen Nachwuchs-Nationalteams der Surfer.

Für die Ausrichter des Ringe-Spektakels ist der Fackellauf - seit den Nazi-Spielen von Berlin 1936 fester Bestandteil Olympias - eine Gelegenheit, die Spiele im eigenen Land zu promoten. 95 Prozent der Bevölkerung haben es nicht weiter als zehn Meilen, wenn sie die Fackel sehen wollen. Viele Hunderttausend Zuschauer entlang der Straßen werden erwartet. Zudem ist der Lauf eine gute Chance, das Gastgeberland der Welt zu präsentieren.

An den Klippen von Cornwall geht es los. Der Steinkreis von Stonehenge wird das Feuer ebenso sehen wie der berühmte See Loch Ness in Schottland oder Buckingham Palast in London. Dort werden die Prinzen Harry und William samt dessen Frau Kate die Fackelträger begrüßen. Die Organisatoren versprechen ein "atemberaubendes Spektakel" - die Fackel - von Nachwuchs-Designern aus dem Osten Londons entworfen - soll nicht nur von Läufern getragen werden, sondern sich auch auf dem Rücken von Pferden, per Dampfzug oder Trambahn in Richtung Olympiastadion bewegen.

Die Fackel wurde nach Angaben ihrer Erschaffer extra auf strömendem Regen und heftigen Wind getestet - schließlich soll sie im oft wettergeplagten Großbritannien nicht wieder ausgehen, wie kurz nach der Entzündung in Griechenland.

Die Zahl der 8000 Fackelläufer ist vergleichsweise gering. In Peking vor vier Jahren waren es noch fast 22 000. Aber Organisatoren und Sponsoren haben eine illustre Runde zusammengetrommelt - aus aktuellen und ehemaligen Olympioniken und aus Menschen mit einer besonderen Geschichte. Viele wurden von Wohltätigkeitsorganisationen oder Parlamentariern vorgeschlagen - als Lohn für jahrelange aufopferungsvolle Arbeit. Der 70 Jahre alte Neville Maggs etwa, der sich für ein Schulprojekt für 500 Kinder einsetzt. Oder Peter Berkill: Der heute 47-Jährige hatte als Pilot einer British-Airways-Maschine vor vier Jahren bei Anflug auf London-Heathrow geistesgegenwärtig eine Katastrophe verhindert.

Auch der zwölfjährige Garvey Evans wird seine 300 Meter der Strecke die Fackel gen London tragen - er hatte vor einem Jahr einen Tumor von der Größe einer Kartoffel aus seinem Gehirn entfernen lassen müssen. Der größte Beifall dürfte aber wohl aufbranden, wenn Diana Gould am 25. Juli im Londoner Stadtteil Barnet die Fackel übernimmt. Sie wird dann 100 Jahre alt sein und damit die bei weitem älteste Fackelläuferin. In ihrem Altenheim im Stadtteil Camden gibt sie Fitnesskurse für ihre Mitbewohner.

Ein Rätsel bleibt, wer als Schlussläufer vor 80 000 Zuschauern und Hunderten Millionen an den Fernsehschirmen das olympische Feuer im Stadion von Stratford entzünden wird. Beim größten britischen Buchmacher "William Hill" wird der fünfmalige Ruder-Olympiasieger Steven Redgrave als Topfavorit gehandelt.

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