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Skandalspiel: Schiedsrichter Stark erhebt schwerste Vorwürfe

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Schiedsrichter Stark erhebt schwerste Vorwürfe

18.05.2012, 15:42 Uhr | dpa

Skandalspiel: Schiedsrichter Stark erhebt schwerste Vorwürfe. Schiedsrichter Wolfgang Stark ist bei Relegations-Rückspiel in einer schwierigen Situation. (Quelle: imago)

Schiedsrichter Wolfgang Stark ist bei Relegations-Rückspiel in einer schwierigen Situation. (Quelle: imago)

Schiedsrichter Wolfgang Stark ist beim Düsseldorfer Skandalspiel nach eigenen Angaben von Spielern der Gastmannschaft Hertha BSC massiv angegriffen worden. Er erlitt dabei einen Bluterguss am Hinterkopf, sagte der Referee bei der Verhandlung vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zum Relegationsrückspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC Berlin (2:2). Der als Hauptzeuge geladene Stark sprach von einer "Hetzjagd". Vier bis fünf Berliner Profis hätten versucht, nach dem Schlusspfiff die Schiedsrichter-Kabine zu stürmen.

"Der Spieler Kobiaschwili hat mit ausgestrecktem Arm, mit der Faust in meine Richtung geschlagen. Ich duckte mich kurz ab und wurde am Hinterkopf getroffen", sagte der Unparteiische. Wenn er sich nicht an einem Geländer hätte festhalten können, wäre er fünf bis sechs Meter die Treppe hinuntergestürzt. Er sei weiter attackiert worden. So habe ihn Christian Lell am Arm gepackt. Beleidigungen wie "Du feige Sau!" und "Du feiges Schwein!" seien gefallen.

Stark stellt Anzeige wegen Körperverletzung

Gegen Lewan Kobiaschwili, Christian Lell, Thomas Kraft und Andre Mijatovic hat der DFB-Kontrollausschuss Ermittlungen eingeleitet. Diese standen aber nicht im Mittelpunkt der Sitzung, wie der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz erklärte. Es gehe nur um die Wertung der Partie.

Stark hatte nach den Vorfällen beim Chaosspiel Anzeige wegen Körperverletzung gegen einen Berliner Spieler gestellt. "Ja, es stimmt", sagte der Düsseldorfer Polizeisprecher Andreas Czogalla. Um welchen Spieler es sich genau handelt, sagte Czogalla nicht.

Stark: "Ich hatte Angst nach dem Spiel, und ich war den Tränen nahe"

Mijatovic, so Stark, habe ihn als "Wichser" bezeichnet. "So bin ich noch nicht behandelt worden. Ich hatte Angst nach dem Spiel, und ich war den Tränen nahe. So was habe ich in meiner Schiedsrichter-Laufbahn noch nicht erlebt", sagte der WM-Referee, der auch als deutscher Schiedsrichter für die bevorstehende Europameisterschaft nominiert ist.

Stark hatte die Partie nach 21-minütiger Unterbrechung erst nach grünem Licht der Polizei fortgeführt, wie er aussagte. Er sei in keiner Weise unter Druck gesetzt worden, das Spiel fortzusetzen.

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