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Leichtathletik: Betty Heidler peilt die 80 Meter an

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Hammer-Betty peilt die 80 Meter an

18.05.2012, 13:01 Uhr | sid, dpa

Leichtathletik: Betty Heidler peilt die 80 Meter an. Betty Heidler peilt nach gut verlaufener Vorbereitung einen neuen Hammerwurf-Weltrekord an. (Quelle: imago)

Betty Heidler peilt nach gut verlaufener Vorbereitung einen neuen Hammerwurf-Weltrekord an. (Quelle: imago)

Hammerwurf-Vizeweltmeisterin Betty Heidler ist in der WM-Stadt Daegu in Südkorea eine Revanche gelungen. Neun Monate nach ihrem zweiten Platz bezwang die Weltrekordlerin aus Frankfurt/Main im selben Stadion mit 77,24 Metern Weltmeisterin Tatjana Lysenko aus Russland (76,14). Heidler strotzt zum Auftakt der Olympia-Saison nur so vor Selbstbewusstsein.

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"Ich bin happy über diesen Sieg, vor allem angesichts der Umstände. Nach vier Wochen Südafrika-Trainingslager war ich gerade mal zwei Tage zu Hause, dann ging's schon nach Korea. Jetzt bin ich hundemüde", sagte Heidler auf "leichtathletik.de". Auch ihr Trainer war sehr angetan vom ersten Auftritt seines Schützlings: "Das war ein glänzender Einstieg in die internationale Wettkampfsaison. Mit 77 Metern hatte ich angesichts der strapaziösen Reisen nicht gerechnet", sagte Michael Deyhle.

Schallmauer durchbrechen

"Sie möchte den Konkurrentinnen gerne den ersten 80-Meter-Wurf einer Frau vorsetzen", formuliert Deyhle die Ziele Heidlers, "aber ohne sich Stress zu machen". Der Sieg war nach Verarbeitung der WM-Pleite ein erster Schritt dorthin und zugleich Ausdruck neuer Stärke. "Eins kann ich sagen: Es lag im WM-Finale nicht an den Nerven", hatte die 28-Jährige damals gesagt. Die Psyche war irgendwie mit im Spiel gewesen, gibt Deyhle zu: "Wir haben es letztes Jahr selbst vergeigt, weil wir zu sicher waren und deshalb zu entspannt ins Finale gegangen sind." Als sich dann unerwartete technische Probleme einstellten und Lysenko stärker als erwartet auftrumpfte (77,13), ging der Schuss nach hinten los.

Inzwischen ist das alles abgehakt. Zweimal war Deyhle mit Heidler für knapp vier Wochen in Pretoria im Trainingslager: "Wir haben weiter versucht, die Technik zu verbessern. Es lief alles ziemlich optimal, inklusive zweier Wettkämpfe mit 75,13 m und 76,55 m." Optimal auch für Heidler. "Auf den Leistungen aus den ersten Wettkämpfen und dem harten und intensiven Training zuvor kann ich aufbauen", sagte sie. "Dazu muss ich krankheits- und verletzungsfrei bleiben." Dann könnte es auch mit dem Weltrekord klappen - und mit ihrer ersten olympischen Medaille bei ihrem dritten Olympia-Start.

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