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Olympisches Feuer in Großbritannien angekommen

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Das olympische Feuer ist auf dem Weg nach London

18.05.2012, 22:55 Uhr | dpa

Olympisches Feuer in Großbritannien angekommen. Segel-Olympiasieger Ben Ainslie war der erste von 8000 Staffelläufern.

Segel-Olympiasieger Ben Ainslie war der erste von 8000 Staffelläufern. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Das olympische Feuer brennt - und es ist auf dem Weg nach London. Als Dreifach-Olympiasieger Ben Ainslie am frühen Samstagmorgen um 7.08 Uhr die Fackel an einer kleinen Laterne mit dem Feuer aus Griechenland entzündete, brandete Beifall auf.

Tausende Sportfans waren an den süwestlichsten Zipfel Großbritanniens gekommen, um den Start des traditionsreichen Fackellaufs mitzuerleben. "Ich bin stolz für das ganze Land", sagte der Weltklasse-Segler mit der Läufer-Nummer 001 auf der Brust. 136 Meilen bis zum Hafenort Plymouth standen am ersten Tag auf dem Programm.

Das Feuer war am 10. Mai bei einer traditionellen Zeremonie im griechischen Olympia mit den Strahlen der Morgensonne entzündet worden. Seitdem wird es gehütet wie ein Augapfel. In einer kleinen Laterne verbrachte es die letzte Nacht in Griechenland in der Residenz des britischen Botschafters. An Bord des British-Airways-Airbusses "The Firefly" bekam es einen Ehrenplatz - in der ersten Sitzreihe, auf Platz 1A. Ständig sind Polizeiläufer an der Seite der Fackelträger.

Prinzessin Anne, Tochter von Queen Elizabeth II. und Präsidentin des Nationalen Olympischen Komitees des Gastgeberlandes, trug das Feuer nach der Landung am Freitagabend über die Gangway auf britischen Boden. "Due Flamme zeigt uns - jetzt geht es los", sagte Anne. Für die Olympia-Organisatoren soll der Fackellauf auch einen Schub für die bisher eher bescheidene Olympia-Stimmung in London bringen. Neben der Tradition regiert aber auch beim Fackellauf - der auf die Spiele der Antike zurückgeht und 1936 in Berlin erstmals in der Moderne wiederbelebt wurde - inzwischen der Kommerz. Großsponsoren wie Coca-Cola, Samsung oder das Bankhaus Lloyds haben einen Großteil der Läufer ausgesucht.

8000 Läufer werden die Fackel in 70 Tagen über 8000 Meilen (12 800 Kilometer) nach London tragen. Viele sind Helden des Alltags, haben sich bei Wohltätigkeitsorganisationen bewährt. Diana Gould aus London wird mit dann 100 Jahren am 25. Juli im Londoner Stadtteil Barnet die älteste Läuferin sein. Sie hat schon angekündigt, einen Spazierstock zu Hilfe zu nehmen.

Das Feuer wird die schottischen Highlands ebenso sehen wie den historischen Steinkreis Stonehenge und Loch Ness, wo angeblich ein Ungeheuer wohnen soll. Auch der irischen Hauptstadt Dublin stattet das Feuer einen Besuch ab. Es ist der einzige Abstecher ins Ausland. 2008, vor den Spielen in Peking, hatte es noch einen internationalen Staffellauf gegeben. Das Feuer wurde mehrmals Ziel von Angriffen, unter anderem von Regimegegnern und Menschenrechtsaktivisten.

Während die Staffelläufer mehr als 1000 Orte in Großbritannien besuchen und sich von Hunderttausenden feiern lassen, geht in London die Arbeit weiter. Die Sportstätten im Olympiapark in Stratford sind fertig - doch die Infrastruktur fehlt noch. Das Gelände - etwa so groß wie der Hyde Park im Stadtzentrum - gleicht noch immer einer riesigen Baustelle. Und auch die anderen Sportstätten, wo 70 Prozent der Wettkämpfe stattfinden werden, sind teilweise noch nicht auf Olympia getrimmt. "Keiner von uns macht sich falsche Vorstellungen darüber, welche Menge an Arbeit noch auf uns wartet", sagte Olympia-Organisationschef Sebastian Coe. Um den 15. Juli sollen die ersten Athleten ins Olympische Dorf einziehen.

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