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Fortuna Düsseldorf kontra Hertha BSC: Fortuna-Boss greift Hertha-Spieler an

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Fortuna-Boss greift Hertha BSC an

21.05.2012, 07:26 Uhr | dapd

Fortuna Düsseldorf kontra Hertha BSC: Fortuna-Boss greift Hertha-Spieler an. Paul Jäger, Geschäftsführer von Fortuna Düsseldorf, legt gegen Hertha nach. (Quelle: imago)

Paul Jäger, Geschäftsführer von Fortuna Düsseldorf, legt gegen Hertha nach. (Quelle: imago)

Geschäftsführer Paul Jäger von Fortuna Düsseldorf hat im Zuge der DFB-Sportgerichtsverhandlung über eine mögliche Wiederholung des Relegationsspiels gegen Hertha BSC die Berliner schwer attackiert. "Nachdem, was ich hier in der Verhandlung gehört habe, hätte ich an Herthas Stelle den Ball sehr, sehr flach gehalten und mich bei allen Beteiligten entschuldigt. Wären wir in der Situation gewesen, hätten wir keinen Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt. Im Gegenteil: Wir hätten uns einfach nur geschämt für das, was nach Abpfiff passiert ist", sagte Jäger der "Bild am Sonntag".

Entgleisungen von Spielern und Fans

Jäger spricht dabei insbesondere die tätlichen und verbalen Angriffe der Berliner Spieler gegen Schiedsrichter Wolfgang Stark nach Ende des Spiels an. Der 53-Jährige bezieht sich dabei aber auch auf die Entgleisungen der Berliner Fans, die mit dem Abbrennen zahlreicher Feuerwerks- und Knallkörper während des Spiels schon für eine lange Unterbrechung gesorgt hatten.

Verbale Entgleisung des "Hosen"-Managers

In den Fokus des Düsseldorfer Ärgers ist insbesondere Michael Preetz geraten. Jochen Hülder, Manager der Band "Die Toten Hosen", erhob in der "B.Z." schwere Vorwürfe gegen den Hertha-Manager: "Er ist in meinen Augen ein absoluter Vollidiot. Er hat doch selbst gesehen, wie seine Spieler ausgerastet sind, den Schiri tätlich angegriffen haben. Er müsste ein lebenslanges Einreiseverbot für Düsseldorf bekommen."

Urteil am Montag

Berlin hatte Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt, weil tausende Düsseldorfer Fans freudetrunken und in dem festen Glauben, das Spiel sei beendet, gut zwei Minuten vor Ende der Nachspielzeit den Platz gestürmt hatten. Stark hatte die Partie nach Räumung des Platzes zu Ende spielen lassen. Das Urteil wird am Montag gefällt.


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