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Schwimm-EM 2012: Alles andere als Olympia-Hype

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Alles andere als Olympia-Hype bei Schwimm-EM

22.05.2012, 11:48 Uhr | dpa

Schwimm-EM 2012: Alles andere als Olympia-Hype . Bei der EM mit Britta Steffen herrscht noch keine Olympia-Euphorie.

Bei der EM mit Britta Steffen herrscht noch keine Olympia-Euphorie. (Quelle: dpa)

Debrecen (dpa) - Keine zehn Wochen vor dem Olympia-Hype bieten die Ungarn als Lückenfüller ein Kontrastprogramm. "Ich fühle mich mehr wie bei einem Schwimmfest als bei einer EM", beschrieb Britta Steffen die Europameisterschaften in der beschaulichen, aber schmucken Sportuszoda-Sporthalle.

Mit der Rekordbeteiligung von 550 Teilnehmern aus 44 Ländern ist das Gebäude pickepackevoll - wie auch das Sportlerzelt. "Ich muss auf dem Boden sitzen", sagte Steffen, "und das bei den Europameisterschaften, ist eigentlich schade."

Ende Juli wird die Weltrekordlerin im imposanten Aquatics Center von London eine der Hauptrollen spielen. Die Bühne der kleinen Halle in Ungarn ist eher provinziell und erinnert das Gewusel, dass die Stars von regionalen Landesmeisterschaften kennen. "Man muss mit den Begebenheiten umgehen und das beste draus machen", betonte Steffen. Berührungsängste sind da fehl am Platze, Intimsphäre sowieso. Im Training lässt sich Steffen so direkt neben dem Becken für den Laktatwert Blut aus dem Ohr entnehmen statt wie sonst etwas abseits.

Nur drei Monate Vorbereitungszeit hatte Ungarn, das nach der Absage des finanzschwachen Ausrichters in Antwerpen eingesprungen war. "Man muss die Ungarn wirklich loben, in drei Monaten das hier aufzustellen", betonte Paul Biedermann, der nur schnell aus der Zugluft in der Interview-Zone verschwinden wollte.

Die Schwimm-Nation Ungarn richtete durch ihr Einspringen das fünfte Großereignis in sieben Jahren aus; half dem europäischen Verband wieder einmal aus der Patsche. Denn die LEN hatte zuletzt immer mehr Mühe, einen Ausrichter für ihre Meisterschaften zu finden. "Wir wollen nicht zurückschauen, sondern freuen uns, dass wir hier sind. Es bestand auch die Alternative, gar keine EM zu haben", sagte LEN-Präsident Rory Kruchten.

Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) als Gastgeber der EM 2014 in Berlin war in der sportpolitischen Pflicht, seine stärkste Mannschaft zu schicken. Sonst hätte wohl auch eine Britta Steffen auf eine Teilnahme verzichtet, und sich die "total stickige Luft" im Sportlerzelt erspart. Mitten in der Olympia-Vorbereitung passen die Titelkämpfe den Stars nicht so recht in den Plan.

Auch wenn nur etwa 1000 zahlende Zuschauer auf die Tribünen passen, werden es stimmungsvolle Titelkämpfe. Die Ungarn hoffen zu Recht darauf, erfolgreichste Nation dieser EM zu werden.

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