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Olympia 2012: Hürde fehlt - Rekord annulliert

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Hürde fehlt: Rekord annulliert

23.05.2012, 11:40 Uhr | t-online.de

Olympia 2012: Hürde fehlt - Rekord annulliert. Jessica Ennis (r.) wird in Manchester um ihren persönlichen Rekord über 100 Meter Hürden gebracht (Archivbild). (Quelle: imago)

Jessica Ennis (r.) wird in Manchester um ihren persönlichen Rekord über 100 Meter Hürden gebracht (Archivbild). (Quelle: imago)

Freud und Leid können so nahe beieinander liegen. In Manchester lief Jessica Ennis über die 100 Meter Hürden eine persönliche Bestleistung. Doch kurz darauf machte sich bei der britischen Olympiahoffnung im Siebenkampf Enttäuschung statt Jubel breit. Denn ihre Rekordzeit von 12,75 Sekunden war nichts wert. Sie hatte die tolle Leistung ohne eigenes Verschulden irregulär erzielt.

Was war passiert? Ennis' Siebenkampf-Kollegin Kelly Sotherton hatte direkt nach dem Rennen via Twitter ihre Verwunderung ausgedrückt. "Das waren starke 100 Meter Hürden. Aber ich bin mir sicher, dass ich nur neun Hürden und nicht zehn gesehen habe - kann das jemand überprüfen?" Sotherton hatte sich nicht getäuscht. Bei genauerem Hinsehen stellte sich heraus, dass den Organisatoren ein peinlicher Fehler unterlaufen war. Sie hatten statt zehn tatsächlich nur neun Hürden aufgestellt.

Ennis: "Eine Riesensauerei"

Das Ergebnis wurde annulliert, und Ennis persönlicher Rekord war futsch. Zwar entschuldigten sich die Organisatoren sogleich bei der Weltmeisterin von 2009 "für diesen inakzeptablen Zwischenfall", doch den Ärger der Siebenkämpferin konnte die Entschuldigung nicht vertreiben. "Wenn man noch eine Hürde mehr hingestellt hätte, es wäre beim selben Resultat geblieben. Ich bin so verärgert, was soll ich sagen? Es ist eine Riesensauerei."

Später konnte Ennis jedoch schon wieder scherzen und kündigte an, vor ihrem nächsten Wettkampf die Hürden vorher zählen zu wollen. Der Verband kündigte eine Untersuchung der Ereignisse an. Und Sotherton, die mit ihrem Tweed auf dem Missstand aufmerksam gemacht hatte, fühlte sich im Nachhinein selbst schuldig an der Misere. "Ich fühle mich schlecht. Die Leute glauben wohl, ich sei eine Verräterin", formulierte sie eine Art Entschuldigung via Twitter.


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