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Schwimm-EM 2012: Biedermann macht Gold-Hattrick perfekt

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Biedermann macht Gold-Hattrick perfekt

23.05.2012, 19:29 Uhr | t-online.de

Schwimm-EM 2012: Biedermann macht Gold-Hattrick perfekt. Paul Biedermann zeigt bei der Schwimm-EM, wer die Nummer eins ist. (Quelle: dapd)

Paul Biedermann zeigt bei der Schwimm-EM, wer die Nummer eins ist. (Quelle: dapd)

Erst fischte Paul Biedermann völlig erschöpft sein zweites Einzel-Gold in drei Tagen aus dem Becken, dann jubelte Sarah Poewe ausgelassen über ihren ersten internationalen Titel, am Ende strahlten Britta Steffen und Daniela Schreiber über Silber und Bronze: Innerhalb von 25 Minuten räumten die deutschen Schwimmer bei der EM in Debrecen gleich vier Medaillen ab.

Den Anfang hatte Weltrekordler Biedermann gemacht: In 1:46,27 Minuten, seiner besten Zeit des Jahres, wurde er zum dritten Mal nacheinander Europameister über seine Paradestrecke 200 Meter Freistil. Zufrieden war der 25-Jährige zwei Tage nach seinem Sieg über die doppelte Distanz dennoch nicht: "Das Rennen hat mir noch nicht gefallen, die letzten 25 Meter habe ich gehackt wie blöd. Da muss noch was passieren. Ich bin noch nicht so fit, wie ich sein sollte." Tim Wallburger verfehlte als Vierter lediglich um drei Hundertstel Bronze.

Poewe: "Olympia-Norm und Gold - das ist unfassbar"

Nur vier Minuten später reckte Poewe die Faust in die Luft. "Ich glaube es selber nicht, dass ich gewonnen habe. Olympia-Norm und Gold - das ist unfassbar", sagte die gebürtige Südafrikanerin nach ihrem überraschenden Triumph über 100 Meter Brust in 1:07,33 - ihrem ersten auf der Langbahn. Ihr eigentliches Ziel hatte die 29-Jährige schon tags zuvor erreicht: die Qualifikation für ihre vierten Olympischen Spiele. Caroline Ruhnau fehlten nur vier Hundertstel zur Bronzemedaille.

Britta Steffen ist zufrieden

Doppel-Olympiasiegerin Steffen fand ihren zweiten Platz über 100 Meter Freistil in 54,15 Sekunden hinter der schwedischen Schmetterling-Weltrekordlerin Sarah Sjöström (53,61) "in jedem Fall okay. Es wäre super gewesen, unter 54 zu schwimmen. Aber ich bin im Training." Daniela Schreiber, die zuvor mit ihr in der 4x100-Meter-Freistilstaffel Gold gewonnen hatte, war mit Bronze "super glücklich und megastolz. Das ist meine allererste Einzelmedaille."

Steffen verschenkte ihre Silbermedaille nach der Siegerehrung spontan an den deutschen Hallensprecher Kai Steinbrunn. "Das soll sich nicht überheblich anhören, aber ich habe ja schon ein paar Medaillen, und es gibt Menschen, für die eine solche Medaille eine noch größere Bedeutung haben", sagte Steffen. "Ich habe ihm gesagt, dass er Gold verdient hätte, ich ihm aber nur Silber geben kann."

Härles Leistung "vollkommen indiskutabel"

Geplatzt ist der Olympia-Traum für die WM-Dritten Isabelle Härle und Jan Wolfgarten. Zehn Monate nach Bronze im Freiwasser-Team zusammen mit Rekordweltmeister Thomas Lurz in Shanghai verfehlten beide in Debrecen bei ihrer letzten Chance die London-Norm. Härle verließ wortlos die Schwimmhalle, nachdem sie als Zehnte im Vorlauf über 800 Meter Freistil in 8:43,00 Minuten 14 Sekunden über der geforderten Zeit geblieben und auch das Finale verpasst hatte.

Klare Worte fand dagegen ihr Trainer. "Die Zeit ist vollkommen indiskutabel", sagte Henning Lambertz, "das ist für mich schwer zu erklären." Schon bei der deutschen Meisterschaft in Berlin war Härle ebenso wie Wolfgarten deutlich über der geforderten Zeit geblieben. "Das war letzte Woche schon nicht gut", meinte ihr Coach und ergänzte: "Was im Vorfeld gemacht wurde, reicht nicht aus. Da müssen wir uns an die eigene Nase packen."

Wolfgarten fehlten nach 15:13,68 Minuten als Sechster im Finale über 1500 Meter Freistil gut acht Sekunden zur Norm. "Das war nicht das, was ich mir in den letzten vier Jahren erhofft habe", sagte der Kurzbahn-Europameister von 2009. Auch sein Würzburger Vereinskollege Sören Meißner war als Achter (15:19,50) zu langsam. Gold gewann der italienische Junioren-Europameister Gregorio Paltrinieri (14:48,92).

Meeuw und Mensing mit unterschiedlichem Erfolg

Den fünften Titel des Tages holte sich der ungarische WM-Dritte Laszlo Ceh über 200 Meter Lagen. Einen Tag nach ihrem Doppel-Silber gingen die Rückenschwimmer Helge Meeuw und Jenny Mensing mit unterschiedlichem Erfolg ins Wasser. Meeuw, Vize-Europameister über 100 Meter, schied über die halbe Distanz in 25,78 Sekunden als 13. im Halbfinale aus. Mensing, tags zuvor über 200 Meter ebenfalls Zweite, schwamm in 1:00,58 Minuten als Fünfte in den Endlauf am Donnerstag über 100 Meter an.

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