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Steffen: Bis Olympia noch draufpacken

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Steffen: Bis Olympia noch draufpacken

24.05.2012, 17:02 Uhr | dpa

Steffen: Bis Olympia noch draufpacken. Britta Steffen hat noch was zuzulegen.

Britta Steffen hat noch was zuzulegen. (Quelle: dpa)

Debrecen (dpa) - Paul Biedermann fehlen noch ein paar "Puzzleteile" bis zu Olympia, Britta Steffen wollte erst einmal ihre EM-Geschenke los werden.

Zwar war die Doppel-Olympiasiegerin zufrieden mit ihrem zweiten Final-Auftritt bei den Schwimm-Europameisterschaften in Debrecen, lange war die Silbermedaille aber nicht in ihrem Besitz. "Es klingt jetzt ein bisschen abgehoben, aber ist nicht so gemeint. Wenn man schon so viel gewonnen hat, lässt das Gefühl, das ist etwas Besonderes, schon ein bisschen nach", erklärte Steffen und beglückte drei andere Menschen in der Halle.

Die Blumen wurden verschenkt, das WM-Maskottchen den Zuschauern auf der Tribüne zugeworfen und die Medaille bekam der Hallensprecher - auch wenn der nach Ansicht der 28-Jährigen Gold verdient hätte.

Steffen selbst konnte mit 54,15 Sekunden mitten im Training für London hinter der Schwedin Sarah Sjöström (53,61) gut leben. "Ich muss ganz klar anerkennen, dass andere besser sind. Gerade wenn ich aus dem Training heraus schwimme, ist es eben so wie es ist", erklärte die Berlinerin. "Ich hoffe, dass ich gesundbleibe und zu den Olympischen Spielen noch ein bisschen was drauf packen kann. Und dann werde ich sehen, was rauskommt." Die Olympia-Vorbereitung wird die Nummer 6 der Weltjahresbestenliste größtenteils auf Teneriffa bestreiten.

Das Duell zwischen Sjöström und Steffen bei der EM war eines der wenigen in Debrecen zwischen zwei Medaillenkandidaten für London. Die Final-Gegner von Biedermann über 200 Meter Freistil werden dagegen wohl auf den Startblöcken des olympischen Endlaufs fehlen. Rückschlüsse auf den Olympia-Fahrplan lassen die Auftritte der beiden deutschen Vorzeige-Schwimmer nicht zu. Gold für Biedermann über 200 und 400 Meter Freistil, Silber für Steffen im Einzel und der Sieg mit der Staffel über 4 x 100 Meter Freistil machen aber zumindest Hoffnung auf dem Weg nach London.

"Es war ein Schritt in die richtige Richtung. Von zehn Puzzleteilen haben wir jetzt vielleicht sieben zusammen", beschrieb Biedermann-Coach Frank Embacher. Die ersten 150 Meter bewertete der Trainer als "richtig gut". Für die letzte Bahn der in 1:46,27 Minuten zurückgelegten 200-Meter-Freistil (Platz sechs in der Welt) sieht das Gespann aus Halle/Saale aber noch tüchtig Reserven.

"Die letzten 50 Meter sind noch nicht so spritzig wie ich es von mir kenne. Es ist schön, dass ich weiß, ich kann noch an was arbeiten und mich verbessern", betonte der Weltrekordler. "Ich weiß überhaupt nicht, bei wie viel Prozent ich jetzt bin. Ich sag mal bei 70, dann hab' ich noch genug Luft." Und wenn die Gegner stärker werden, wird sich Wettkampftyp Paul Biedermann erst recht noch einmal steigern.

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