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Hertha BSC: Rehhagel sagt vor DFB-Bundesgericht aus

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Hertha zieht mit Rehhagel vor Gericht

25.05.2012, 14:20 Uhr | dpa, dapd

Hertha BSC: Rehhagel sagt vor DFB-Bundesgericht aus. Otto Rehhagel hat heute in Frankfurt vor Gericht ausgesagt.  (Quelle: Reuters)

Otto Rehhagel hat heute in Frankfurt vor Gericht ausgesagt. (Quelle: Reuters)

Seit 12:30 Uhr läuft in Frankfurt die Verhandlung vor dem DFB-Bundesgericht: Bekommt Hertha BSC noch einmal eine Chance auf den Klassenerhalt oder muss der Hauptstadt-Klub endgültig den Weg in Liga zwei antreten? Mit dabei ist heute auch Trainer Otto Rehhagel, er soll für die Berliner aussagen. Aber auch Fortuna Düsseldorf hat neue Zeugen mitgebracht, unter anderem den Chef des Sicherheitsdienstes, der in der Düsseldorfer Arena eigentlich hätte für Ordnung sorgen sollen. Fußball-Deutschland wartet nun auf das Urteil - doch ob es heute noch dazu kommt, ist unklar.

Geleitet wird die Verhandlung von DFB-Justiziar Götz Eilers, der dafür eigens seinen Sommerurlaub auf Ibiza unterbrochen hat. Im Vorfeld bestätigte er bereits, dass er nicht sicher sei, ob die Zeit reiche, noch am gleichen Tag zu einem Urteil zu gelangen.

"Das war kein positiv besetzter Platzsturm"

Die beiden Parteien hatten sich vor Beginn der Verhandlung noch einmal äußerst zuversichtlich gezeigt. Besonders die Hertha gab sich optimistisch und sprach von "sehr, sehr guten Chancen", dass ihr Einspruch gegen die Wertung des Relegations-Rückspiels (2:2 in Düsseldorf) Erfolg haben werde.

Die Berliner wollen in der heutigen Verhandlung Verfahrensfehler nachweisen. Im Sportgerichtsverfahren hatte Richter Hans E. Lorenz keine TV-Bilder zugelassen. Die Videobeweise zeigen Hertha zufolge aber, dass die chaotischen Umstände zu einer Schwächung der Mannschaft geführt haben. Hertha-Anwalt Christoph Schickhardt "will beweisen, dass es nicht, wie vom Gericht zuletzt erklärt, ein positiv besetzter Platzsturm war. Im Gegenteil. Da waren Vermummte auf dem Platz und Polizeihunde liefen ohne Maulkorb über den Rasen. Wäre eine Verletzung passiert, hätte das Sportgericht die Spielwertung sofort aufgehoben.“

Sportanwalt bezweifelt Qualität der TV-Bilder

Der renommierte Sportanwalt Michael Lehner glaubt allerdings nicht daran, dass die Hertha mit dieser Strategie Erfolg haben wird. Er geht davon aus, dass das DFB-Bundesgericht den Berliner Einspruch zurückweisen wird. Der DFB hätte bei einer Zurückweisung des Hertha-Einspruchs gegen die Spielwertung des Bundesliga-Relegationsrückspiels "seine Ruhe und kein Wiederholungsspiel, und man könnte natürlich, das ist ja auch nachvollziehbar, in die neue Saison geregelt schauen".

Lehner glaubt auch nicht, dass das TV-Material überzeugen wird. "Ob ich das im Detail durch ein Video näher beleuchte und vielleicht eine Stelle erwische, wo ein Hertha-Spieler besonders angegriffen oder mit reingezogen worden ist, das wage ich zu bezweifeln", sagte Lehner.

Hertha-Boss will Mitglieder entscheiden lassen

Aber egal, welche Partei am Ende der Verhandlungen gewinnen wird: Letztlich könnten vor allem DFB und DFL ein großes Problem haben. Denn Lehner hält einen Einspruch des unterlegenen Vereins für sehr wahrscheinlich. Dann würde das Ständige Schiedsgericht angerufen werden, die endgültige Entscheidung würde sich noch mal hinziehen, eventuell sogar über mehrere Wochen. Denn während die beiden bisherigen Rechtsorgane mit Richtern besetzt sind, die sich ständig mit der Sportgerichtsbarkeit beschäftigen, wird das Schiedsgericht aus fachfremden Juristen gebildet. Diese müssten sich erst mit der Materie vertraut machen - und das kostet Zeit. Abgesehen davon, dass ein Wiederholungsspiel bis zum 30. Juni ausgetragen werden müsste. Denn nur bis dahin laufen die Verträge der bisherigen Spieler der zwei Vereine. Alles hängt also am heutigen Urteil - und seiner Begründung.

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