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Kajak-Weltmeisterin Reinhardt droht wegen Blessur Olympia-Aus

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Kanu: 16 Final-Plätze - Reinhardt droht Olympia-Aus

25.05.2012, 15:58 Uhr | dpa

Kajak-Weltmeisterin Reinhardt droht wegen Blessur Olympia-Aus. Nicole Reinhardt muss diesmal womöglich auf die Medaillenjagd verzichten.

Nicole Reinhardt muss diesmal womöglich auf die Medaillenjagd verzichten. (Quelle: dpa)

Duisburg (dpa) - Die deutsche Kanu-Flotte nimmt mit 16 Finalstartern beim Heim-Weltcup Kurs auf Olympia, nur "Covergirl" Nicole Reinhardt droht das kampflose Aus für London.

Wegen einer Zerrung im Schulterbereich trat die 26 Jahre alte Kajak-Weltmeisterin in Duisburg nicht zum Vorlauf über 500 Meter an. Die Blessur hatte sich die Olympiasiegerin im Vierer-Kajak beim Warmfahren am Morgen zugezogen und war anschließend zu ärztlichen Untersuchungen abgereist. "Im Olympia-Jahr müssen wir das schnell abchecken und haben sie deswegen zum Arzt nach Potsdam geschickt", berichtete Jens Kahl, Sportdirektor des Deutschen Kanu-Verbandes.

Stattdessen fuhr Konkurrentin Silke Hörmann aus Karlsruhe als Halbfinal-Zweite in den Endlauf an diesem Samstag. Die WM-Zweite im Vierer hat damit die besseren Karten für Olympia. Der DKV will Nicole Reinhardt dennoch eine Hintertür offenlassen und noch nicht ihr Olympia-Aus verkünden. "Das hängt auch von Silke ab. Sie ist ins Finale gefahren und bestes deutsches Boot. Theoretisch ist die qualifiziert", sagte DKV-Sportdirektor Kahl.

Die Praxis aber könnte auch anders aussehen. "Es ist auch möglich, dass wir nächste Woche ein Stechen ansetzen. Oder wir sagen, das Leistungsniveau von Silke reicht nicht aus", nannte Kahl weitere Möglichkeiten. Alles werde erst am Sonntag im Trainerrat diskutiert.

Für Nicole Reinhardt, die sich vor Olympia 2008 hüllenlos für den "Playboy" ablichten ließ, ist die neuerliche Blessur die Fortsetzung einer bislang verkorksten Saison. Wegen einer Erkrankung hatte sie bereits die nationalen Ausscheidungsrennen verpasst und war nur durch eine Ausnahmeregelung ins Weltcup-Team gerutscht. Zum Auftakt der Serie hatte sie vor Wochenfrist im polnischen Posen Platz drei belegt und sich damit gute Aussichten auf einen Olympia-Start verschafft. In Duisburg sollte sie das Resultat als Leistungsnachweis bestätigen. Silke Hörmann war in Posen nur Elfte geworden.

Auf der Wedau in Duisburg werden mit Ausnahme der Hängepartie um Nicole Reinhardt die letzten deutschen Olympia-Tickets vergeben. Im Mittelpunkt steht dabei der Zweikampf im Zweier-Canadier. Das Potsdamer Duo Kuschela/Kretschmer hatte in Posen als Sieger 4/100 Sekunden Vorsprung vor den Weltmeistern Wylenzek/Holtz (Essen/Leipzig). Das besser platzierte Gespann in Duisburg fährt zu den Olympischen Spielen.

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