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Hertha BSC: Otto Rehhagel hält Relegationsspiel für "irregulär"

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Rehhagel sorgt vor Gericht für Aufsehen

25.05.2012, 18:42 Uhr | t-online.de, dpa

Hertha BSC: Otto Rehhagel hält Relegationsspiel für "irregulär". Otto Rehhagel hat heute in Frankfurt vor Gericht ausgesagt.  (Quelle: Reuters)

Otto Rehhagel hat heute in Frankfurt vor Gericht ausgesagt. (Quelle: Reuters)

Seit Stunden läuft in Frankfurt die Verhandlung vor dem DFB-Bundesgericht um die Relegation zwischen Hertha BSC und Fortuna Düsseldorf. Die Kernfrage lautet: Haben die letzten 90 Sekunden des Spiels nach Wiederanpfiff unter regulären Bedingungen stattgefunden oder nicht? Dafür haben beide Parteien noch mal alles aufgefahren, was die juristische Trickkiste hergibt. Besonders Hertha hat noch mal aufgetischt: Anwalt Christoph Schickhardt hat neue Bilder vorgelegt und Video-Material angekündigt. Und Trainer Otto Rehhagel sagte vor dem Gericht aus.

"Für mich war das alles irregulär", erklärte der Trainer-Dino bei der Befragung. "Das war ein Ausnahmezustand, den ich in 40 Jahren als Bundesligatrainer und selbst in 110 Länderspielen mit Griechenland nicht erlebt habe." Seine Spieler seien paralysiert gewesen, beschrieb der 73-Jährige den Zustand während der Unterbrechung in der Hertha-Kabine. "Ich konnte meiner Tätigkeit als Fußballlehrer nicht mehr nachkommen."

Rehhagel zieht Vergleiche mit Loveparade und 1943

Doch ob er mit seinem Gesamtauftritt den Berlinern einen Gefallen getan hat, wird sich erst in Kürze herausstellen. Denn in weiteren Aussagen zog er Vergleiche, die im Verhandlungsraum für Unruhe sorgten. Auf die Frage, ob er Angst gehabt hätte, antwortete er: "Halb Angst... Ich habe 1943 in einem Keller im Ruhrgebiet gesessen, als uns die Amerikaner bombardiert haben." Auch der Vergleich zur Duisburger Love-Parade, bei der eine Massenpanik mehrere Todesopfer gefordert hatte, löste teils Kopfschütteln unter den Anwesenden aus.

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Rehhagel war einer der ersten von insgesamt 16 Zeugen, die vor dem Gericht unter Leitung des Richters Götz Eilers aussagten. Sollte das Bundesgericht das 2:2 aus dem Relegations-Rückspiel bestätigen und Herthas Einspruch abweisen, stünde den Berliner als nächste Instanz noch der Gang vor das Ständige Schiedsgericht für Vereine und Kapitalgesellschaften der Lizenzligen offen.

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