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Brandt verfehlt Norm und scheidet aus - Staffel weiter

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Steffen mit Bestzeit bei EM - Olympia-Aus für Brandt

26.05.2012, 13:02 Uhr | dpa

Brandt verfehlt Norm und scheidet aus - Staffel weiter. Dorothea Brandt hat es nicht ins Finale geschafft und verpasst die Olympia-Norm.

Dorothea Brandt hat es nicht ins Finale geschafft und verpasst die Olympia-Norm. (Quelle: dpa)

Debrecen (dpa) - Britta Steffen schwamm Vorlaufbestzeit, für Dorothea Brandt sind die Olympia-Träume dagegen geplatzt. Die Athletensprecherin verfehlte bei den Europameisterschaften in Ungarn über 50 Meter Freistil in 25,42 Sekunden deutlich die Normzeit von 25,11 Sekunden und auch das Halbfinale.

Zwar legte sie die insgesamt neuntbeste Zeit hin, aber da Daniela Schreiber und Britta Steffen schneller waren, reichte es nicht zum Weiterkommen. Steffen war in 24,66 Sekunden die Beste im Vorlauf. "Ich bin zufrieden, das ist Saisonbestleistung", sagte die 28-Jährige nach der Steigerung um sieben Hundertstelsekunden.

Die Doppel-Olympiasiegerin präsentierte sich gut in Form, kurz danach schwamm ihr Freund Paul Biedermann mit der Freistil-Staffel über 4 x 200 Meter in das Finale. Zweitbeste Zeit im Vorlauf in 7:15,77 Minuten hinter Italien (7:15,67) - im Endlauf soll nach den Wünschen von Biedermann, Tim Wallburger, Dimitri Colupaev und Clemens Rapp die Reihenfolge umgekehrt werden. "Die Jungs haben gut vorgelegt, da konnte ich mich ein bisschen schonen", sagte Biedermann. Nach den Siegen über 200 und 400 Meter Freistil will er den dritten Titel von Debrecen.

Blendend gelaunt präsentierte sich Steffen, nachdem sie anscheinend locker zur Vorlaufbestzeit gekrault war. Erst als es um das Olympia-Aus für Athletensprecherin Brandt ging, wurde die Miene der Weltrekordlerin ernst. "Das hat mich ganz schön getroffen", sagte Steffen. Sie selbst schwimmt nur noch die 50 Meter Freistil, den Schlussplatz in der Lagen-Staffel wird Schreiber einnehmen.

Marco Di Carli blieb zwar auch über 50 Meter Freistil in 22,66 Sekunden über der Olympia-Norm (22,09), hat aber nach dem 14. Vorlaufplatz im Halbfinale am Nachmittag eine weitere Chance. Zu langsam für die nächste Runde waren Steffen Deibler (22,89) und Christoph Fildebrandt (22,93). "Gestern Abend war ein Tritt mit Anlauf in die Fresse. So 'ne Zeit hätte ich nicht erwartet", sagte er zur verpassten Quali-Norm über 100 Meter.

Über 50 Meter Brust schwamm Caroline Ruhnau als Zweitschnellste in 31,44 ins Halbfinale. Knapp schaffte auch Vanessa Grimmberg in 32,29 den Semifinal-Einzug. Dorothea Brandt hatte wegen des Freistil- Rennens auf einen Start verzichtet. Auf der Schmetterling-Strecke über 200 Meter schwamm Franziska Hentke in 2:12,65 Minuten als Siebte ins Halbfinale.

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