Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

TT-Star Boll nimmt Olympia-Medaille ins Visier

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

TT-Star Boll nimmt Olympia-Medaille ins Visier

26.05.2012, 13:42 Uhr | dpa

TT-Star Boll nimmt Olympia-Medaille ins Visier. Bundestrainer Jörg Roßkopf (M) und Timo Boll empfangen bei der Heim-WM die Silbermedaille.

Bundestrainer Jörg Roßkopf (M) und Timo Boll empfangen bei der Heim-WM die Silbermedaille. (Quelle: dpa)

Bamberg (dpa) - Nach dem 3:1 gegen Saarbrücken, der 25. Tischtennis-Meisterschaft mit Borussia Düsseldorf und dem zweiten Titel binnen fünf Tagen nach dem ETTU-Cup ließ sich Matchwinner Timo Boll in der Bamberger Stechert Arena minutenlang feiern.

Danach wirkte er am Freitagabend aber ausgepowert und urlaubsreif. "Jetzt wird erst mal ein bisschen frei gemacht", sagte der Weltranglisten-Sechste. "Aber dann beginnt schon die heiße Phase der Olympia-Vorbereitung."

Der Urlaub mit Ehefrau Rodelia wird kurz ("drei bis vier Tage, irgendwo in Deutschland") - und auch nicht das, was man sich unter Ferien vorstellt. "Er wird für seinen Urlaub einen Plan vom Konditionstrainer mitbekommen und weiß, was er dann zu tun hat. Man muss auch in dieser Phase an der Ausdauer arbeiten", stellte Bundestrainer Jörg Roßkopf klar. "Es ist ein strammes Programm bis London."

Für Boll, der in dieser Spielzeit auch EM-Gold Nummer 14 und 15 und Silber mit dem deutschen Team bei der Heim-WM in Dortmund gewonnen hat, heißt es schon vom 11. Juni an Kondition bolzen im Schwarzwald. Es folgen ein internationaler Lehrgang in der Akademie von Ex-Weltmeister Werner Schlager in Österreich, ein weiterer in Deutschland, dazu zwei Vorbereitungs-Turniere unter Wettkampfbedingungen.

Der beste Nicht-Chinese der Welt weiß, wofür er sich quält: Olympisches Edelmetall im Einzel ist die einzige Medaille, die in der umfangreichen Sammlung des erfolgreichsten deutschen Profis fehlt. Und zumindest auf dem Papier ist die Chance ist so groß wie nie. Erstmals darf China, das die Weltrangliste mit fünf Spielern vor den Deutschen anführt, nur zwei Asse ins Rennen schicken. Anders als 2008 in Peking ist damit ausgeschlossen, dass Gold, Silber und Bronze ins Reich der Mitte gehen.

Doch weder vor vier Jahren noch 2004 in Athen hätte eine solche Regelung Boll zu Edelmetall verholfen. Er scheiterte, bevor es zu Duellen mit den besten Chinesen kam, zuletzt im Achtelfinale am Südkoreaner Oh Sang Eun. "Da war er mental völlig überfordert", urteilte Roßkopf. "Aber er hat den nächsten Schritt gemacht und ist viel stabiler geworden."

Seit seiner Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr strahlt der 31-Jährige noch mehr innere Ruhe aus. Nach dem Motto: Alles, was jetzt noch kommt, ist Zugabe. In Bamberg wurden vier seiner sechs Sätze mit nur zwei Punkten Differenz entschieden - Boll gewann alle.

"Timo hat in beiden Wettbewerben eine gute Chance, eine Medaille zu holen", sagte Roßkopf, der seinem Spieler Olympia-Bronze im Einzel (1996) noch voraus hat. Es könne ein Vorteil für den Rekord- Europameister sein, dass diesmal erst Einzel gespielt und danach der Mannschaftswettbewerb ausgetragen wird. Nach der Silbermedaille mit dem Team war in Peking "schon etwas die Luft raus", gab Boll zu. Das zumindest kann ihm in London nicht passieren.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Was dieser Arzt gleich macht ist einfach unglaublich

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal