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Michael Schumacher holt in Monaco die bitterste Pole seiner Karriere

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Schumis Spitzenrunde mit Beigeschmack

27.05.2012, 11:55 Uhr | t-online.de

Michael Schumacher holt in Monaco die bitterste Pole seiner Karriere. Michael Schumacher auf dem Circuit des Monaco. (Quelle: dpa)

Michael Schumacher auf dem Circuit des Monaco. (Quelle: dpa)

Das ist bitter: Michael Schumacher fährt beim Qualifying zum Großen Preis von Monaco die schnellste Runde, muss aber dennoch von Platz sechs starten. Der Mercedes-Pilot umrundete den Circuit de Monaco in 1:14,301 Minuten, wird jedoch wegen seines Auffahrunfalls in Barcelona um fünf Plätze nach hinten versetzt. Von der Pole Position startet Mark Webber im Red Bull, der die zweitschnellste Runde fuhr. Vom Platz neben dem Australier geht Nico Rosberg ins Rennen, dahinter folgen Lewis Hamilton und Romain Grosjean.

Sebastian Vettel ist der große Verlierer des Qualifyings. Der Weltmeister hatte große Probleme, schnelle Zeiten auf den Asphalt zu legen und muss von Rang neun starten. Vettel fuhr zwar die zehntschnellste Runde, aber Pastor Maldonado wird wegen eines von ihm verursachten Unfalls um zehn Startplätze zurückversetzt.

Webber: "Das war Michaels Tag"

Schumacher war trotz der Rückversetzung sehr glücklich über seine Bestzeit. "Ich bin sehr glücklich, seit langem mal wieder auf der Pole zu sein. Es ist die erste meines zweiten Karriereabschnitts, und das fühlt sich fantastisch an", sagte er. "Es hat etwas länger gedauert, als ich es mir vorgestellt habe, aber Mercedes hat mir auch in Zeiten, wo es nicht so einfach war, den Rücken gestärkt und jetzt ein Paket, mit dem solche Erfolge möglich sind." Seine Bestzeit hatte er unter der Woche mit einem Schmunzeln schon angekündigt. "Ich hatte es einfach im Gefühl, dass unser Auto hier schnell sein würde", sagte Schumacher nun.

Zur Rückversetzung, deren Berechtigung er vor zwei Wochen vehement angezweifelt hatte, wollte er sich nicht mehr äußern: "Ich beschäftige mich nicht mehr damit, was vor zwei Wochen war. Ich schaue nur noch nach vorne." Webber war es fast etwas peinlich, den ersten Startplatz zu erben. "Das war Michaels Tag", sagte er fair.

Perez-Crash bringt alle aus dem Rhythmus

In Monaco sind Unfälle aufgrund der engen Streckenführung an der Tagesordnung. So dauerte es auch keine fünf Minuten, bis Sergio Perez in die Leitplanke krachte, dabei sein linkes Hinterrad verlor und das Qualifying unterbrochen werden musste. Für den Sauber-Pilot war der Samstag damit beendet.

Beim Neustart standen die Rennwagen in der Boxengasse Schlange, denn die Unterbrechung hatte die Planungen der Teams aus dem Rhythmus gebracht. Jeder wollte nun seine schnelle Runde absolvieren. Und die Deutschen präsentierten sich in sehr guter Form, allen voran Nico Hülkenberg. Er drehte die schnellste Runde in Q1. Schumacher belegte Rang fünf. Vettel war zwar auf vier zu finden, musste jedoch ebenso wie Kimi Räikkönen bereits einen Satz der superweichen Reifen aufziehen, um sicher in Q2 dabei zu sein. Für Timo Glock war erwartungsgemäß nach der ersten Session Schluss. Er startet mit seinem Marussia am Sonntag von Platz 20.

Button muss nach Q2 parken

Im zweiten Durchgang lief es für Hülkenberg nicht mehr so gut. Er fuhr nur die elftschnellste Runde und dürfte somit in Q3 nicht mehr teilnehmen. Jean-Eric Vergne im Toro Rosso fuhr sich den Frontflügel ab, schaffte es aber noch zurück in die Box. Rausfahren konnte er jedoch nicht mehr.

Am Ende der Session gab es dann das erste prominente Opfer. Jenson Button schaffte es nicht über Platz 13 hinaus und musste seinen McLaren abstellen. Vettel und die beiden Lotus mussten erneut kämpfen, um den dritten Durchgang zu erreichen. Beeindruckend war, dass Felipe Massa in dieser Session die schnellste Runde drehte. Damit setzte er nach langer Zeit mal wieder ein Ausrufezeichen.

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