Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Urlaub für die Hertha-Spieler - Fortunen müssen daheim bleiben

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Urlaub für die Hertha-Spieler - Fortunen müssen daheim bleiben

26.05.2012, 16:01 Uhr | dpa, dapd

Urlaub für die Hertha-Spieler - Fortunen müssen daheim bleiben. Die Berliner Spieler dürfen sich in den Urlaub verabschieden. (Quelle: imago)

Die Berliner Spieler dürfen sich in den Urlaub verabschieden. (Quelle: imago)

Noch hat Hertha BSC nicht entschieden, ob der Verein das Ständige Schiedsgericht anruft, um eine Wiederholung des Relegations-Rückspiel gegen Fortuna Düsseldorf zu erzwingen. Die Spieler dürfen aber dennoch schon in den Urlaub fahren. Co-Trainer Rene Tretschok hat sie noch in der Nacht zu Samstag per SMS darüber informiert.

Nach den Worten von Hertha-Sprecher Peter Bohmbach sei dies "aber kein Hinweis in die eine oder andere Richtung". Die Profis sollten "zur Ruhe kommen".

Berufung weiter eine Option

Der Klub werde über Pfingsten noch keine Entscheidung über eine mögliche weitere Berufung fällen. Zunächst müsse "in Ruhe" die schriftliche Urteilsbegründung abgewartet und darüber beraten werden.

Der mögliche Einspruch werde ein Thema bei der Mitgliederversammlung am Dienstag sein, es gehe darum, ein "Stimmungsbild" der Mitglieder zu gewinnen. Nach Eingang der schriftlichen Entscheidung bleiben laut DFB zwei Wochen Frist, um einen Einspruch einzureichen.

Bundesliga - Videos 
"Preetz muss die Verant- wortung übernehmen"

Vorstandkandidat Ahlhoff plädiert für seine Entlassung. Video

Düsseldorfer Spieler müssen vorerst daheim bleiben

Für die Spieler von Fortuna Düsseldorf besteht hingegen weiterhin eine interne Urlaubssperre. "Es gibt vorerst keinen Urlaub, das wurde der Mannschaft am Samstagmorgen bei einem Treffen mitgeteilt", sagte Klub-Sprecher Tom Koster. "Bis Mittwoch sind unsere Spieler aber vom Training befreit, dann werden wir neu entscheiden, wie es weitergeht. " Nach der Hertha-Mitgliederversammlung wollen die Fortunen dann entscheiden, ob die Spieler ihren Urlaub antreten können.

Bereits vor den Sportgerichts-Verhandlungen hatten die Düsseldorfer die Aufstiegsfeier in den August verschoben sowie die geplante Abschlusstour des Teams nach Mallorca abgesagt und stattdessen trainiert.

Düsseldorfs Finanzvorstand: "Von heute an fühle ich mich wie ein Bundesligist"

Nach dem Urteil des Bundesgerichts am Freitag herrschte zunächst aber Erleichterung bei den Rheinländern. "Ich bin froh und glücklich über diese Entscheidung", sagte Finanzvorstand Paul Jäger nach der quälend langen, mehr als zehnstündigen Verhandlung in der Frankfurter Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes. "Von heute an fühle ich mich wie ein Bundesligist. Jetzt feiere ich im Bistro."

Hertha-Manager Michael Preetz musste den Tiefschlag vier Tage vor der Mitgliederversammlung erst verdauen. "Das war eine große Enttäuschung für den gesamten Verein", erklärte der sichtlich geknickte Manager des Hauptstadtklubs.

Eilers: "Es gab kein einheitliches Bild allgemeiner Angst"

Nach einer Marathonsitzung war die Kammer unter Vorsitz von Richter Goetz Eilers zu dem Schluss gekommen, dass die Berufung der Berliner gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts nicht haltbar ist. "Es gab kein einheitliches Bild allgemeiner Angst", lautete eine Begründung von Eilers. Damit schmetterte er das Hauptargument von Hertha-Anwalt Christoph Schickhardt ab. Dieser hatte anhand der chaotischen Schlussphase im Relegationsrückspiel beweisen wollen, dass Berlin durch die äußeren Umstände gravierend geschwächt worden war.

Weil Fortuna-Anhänger schon vor dem Abpfiff auf den Rasen stürmten, hatte Schiedsrichter Wolfgang Stark das Spiel für 21 Minuten unterbrochen. Als die Fans den Rasen wieder verlassen hatten, pfiff der Referee die Partie noch einmal für 93 Sekunden an. Hertha legte nach dem 2:2 am 15. Mai in Düsseldorf Protest gegen die Spielwertung ein.

Weitere Verfahren drohen

Gegen beide Vereine, die Berliner Profis Lewan Kobiaschwili, Christian Lell, Thomas Kraft und André Mijatovic sowie Fortunas Andreas Lambertz ermittelt unterdessen noch der DFB-Kontrollausschuss. Diese Fälle werden voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt verhandelt.

Hertha muss mit einer Geldstrafe rechnen, weil Fans Bengalos gezündet und auch aufs Spielfeld geworfen hatten. Düsseldorf droht sogar ein Geisterspiel oder eine Platzsperre. Auch Fortuna-Kapitän Lambertz steht Ärger bevor, weil er im Innenraum des Stadions ein Bengalisches Feuer in der Hand hielt. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt indes gegen Zuschauer und Spieler beider Teams.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Soll die Hertha einen 3. Versuch auf ein Wiederholungs-Spiel unternehmen und vor das Ständige Schiedsgericht ziehen?
Anzeige
Video des Tages
Straßenlaterne rettet Leben 
Junge Frau hat das Glück ihres Lebens

An einer Kreuzung stoßen zwei Autos zusammen. Ein Peugeot verliert die Kontrolle, rast auf den Bürgersteig zu. Eine Straßenlaterne rettet einer jungen Passantin das Leben. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal