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Kanu: Weber/Dietze sorgen für vierten deutschen Sieg

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Kanuten bei Heimweltcup in Frühform

27.05.2012, 13:28 Uhr | dpa

Kanu: Weber/Dietze sorgen für vierten deutschen Sieg. Franziska Weber (r) und Tina Dietze jubeln über den Sieg in Duisburg.

Franziska Weber (r) und Tina Dietze jubeln über den Sieg in Duisburg. (Quelle: dpa)

Duisburg (dpa) - Vier Siege und insgesamt acht Podestplätze in den olympischen Disziplinen beim Heimweltcup in Duisburg - die deutschen Kanuten scheinen für die Sommerspiele in London gerüstet.

"Unsere Mannschaft hat schon ein gutes Level", befand Bundestrainer Reiner Kießler. Gut zwei Monate vor den mit Spannung erwarteten Olympia-Läufen am Dorney Lake westlich der britischen Hauptstadt präsentierten sich die deutschen Hoffnungsträger am Wochenende in starker Frühform: Canadier-Pilot Sebastian Brendel, der Kajak-Vierer der Frauen sowie die Kajak-Duos Martin Hollstein/Andreas Ihle und Franziska Weber/Tina Dietze paddelten überlegen Erfolge ein.

Zugleich fielen bei bestem Sommerwetter auf der Regattastrecke noch einige Qualifikations-Entscheidungen für London. Zum Großteil setzten sich die Leistungsträger von der WM 2011 durch - mit einer großen Ausnahme: Im Canadier-Zweier sorgten die Jungspunde Peter Kretschmer und Kurt Kuschela für einen Paukenschlag.

In einem wahren Herzschlagfinale ums London-Ticket stachen sie mit einem Klassefinish die Weltmeister Tomasz Wylenzek/Stefan Holtz aus, anschließend ließen sie sich von zahlreichen Freunden herzen. "Der Endspurt war so gut, dass ich dachte, das Boot würde übers Wasser fliegen", unkte der 23-jährige Kuschela. Bereits beim ersten Weltcup der Saison in Posen hatte das Duo intern die Nase vorn. "Sie haben sich den Platz erkämpft", bekannte Bundestrainer Reiner Kießler.

Nur hinter der Besetzung von zwei Olympia-Booten stehen jetzt noch Fragezeichen. Bei den Frauen im Kajak-Einer konnte Weltmeisterin Nicole Reinhardt wegen einer Zerrung nicht starten, ihre nationale Konkurrentin Silke Hörmann kam nicht über einen schwachen neunten Platz hinaus. "Das ist ein bisschen wenig", betonte Sportdirektor Jens Kahl. Der DKV denkt jetzt über ein Ausscheidungsrennen zwischen beiden nach - Ort und Zeitpunkt sind aber noch offen.

Etwas Sorgen bereitet den deutschen Kanuchefs darüber hinaus der enttäuschende siebte Platz des Kajak-Vierers der Männer. Gegen die geballte internationale Konkurrenz sprang nur Platz sieben heraus, dabei soll auch der K4 in London nach einer Medaille greifen. "Wir werden im Trainerrat besprechen, was wir machen", sagte Kießler.

Nicht rund lief es bei Kajakmann Max Hoff - weder mit den Kollegen im Vierer noch allein über 1000 Meter. Der Langstreckenspezialist und zweimalige Weltmeister wurde nur Sechster. "Er hat einen anderen Anspruch, er will bei Olympia eine Medaille", äußerte der Chefcoach. Zumindest seinen Startplatz in London hat Hoff sicher - genau wie Kajak-Sprinter Ronald Rauhe. Der deutsche Rekordmeister landete als Vierter zwar erstmals überhaupt hinter Nachwuchsmann Tom Liebscher, profitierte aber von seinen bereits im Vorfeld erbrachten Leistungen.

So bleibt Liebscher in London aller Voraussicht nach nur die Zuschauerrolle, einspringen könnte er höchstens im Verletzungsfalle. Um sich dafür zu rüsten, will der DKV die Olympia-Vorbereitung mit bis zu vier Ersatzathleten angehen. Gar keinen Hoffnungsschimmer gibt es mit Blick auf London für Canadier-Einer-Sprinter Stefan Kiraj. Sein zweiter Rang in Duisburg kam zu spät, zuvor hatte der Potsdamer einen weiteren nötigen Olympia-Quotenplatz für den DKV verpasst.

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