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Michael Schumacher vom Pech verfolgt

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Pleiten, Pech und Pannen

27.05.2012, 17:44 Uhr | dpa, t-online.de

Michael Schumacher vom Pech verfolgt. Michael Schumacher kann sein Pech selbst nicht fassen. (Quelle: xpb)

Michael Schumacher kann sein Pech selbst nicht fassen. (Quelle: xpb)

Michael Schumacher hat in seinen 19 Jahren Formel 1 schon fast alles erlebt. Eine Pechsträhne wie 2012 ist allerdings auch für den Altmeister neu. In sechs Rennen sah Schumacher nur zwei Mal die Zielflagge, vier Mal schied der Rekordweltmeister aus.

Nach dem statistisch schwächsten Saisonstart seiner Karriere war der 43-Jährige bereits vor dem Großen Preis von Monaco mit Fragen zu Rücktrittsplänen konfrontiert worden. Im Fürstentum erreichte dieses Pech einen neuen Höhepunkt. "Die Pole vom Samstag und der 2. Platz, den Nico eingefahren hat – da darf man sich ausrechnen, wo ich gestanden hätte. Aber wir müssen es so hinnehmen."

Die bitterste Pole seiner Karriere

Schumacher fuhr beim Qualifying überraschend die schnellste Runde - zum ersten Mal seit sechs Jahren. Ausgerechnet auf dem schwierigen, engen Stadtkurs stellte er die jüngere Konkurrenz in den Schatten - und ließ seine Kritiker verstummen. "Michael hätte den Speed für den Sieg gehabt. Aber seine Zeit wird wieder kommen. Monaco ist eine Strecke, da kommt es mehr auf den Fahrer an als überall anders - und er hat im Qualifying alle anderen geschlagen", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

Doch die Pole Position hatte einen Haken: Weil der Schumacher in Barcelona Bruno Senna ins Heck fuhr, wurde er in der Startaufstellung Monacos fünf Plätze nach hinten versetzt. So war es wohl die bitterste "Pole" seiner Karriere.

Schumacher: "Wie viel Pech kann man haben?"

Am Renn-Sonntag lief dann wieder alles gegen den Mercedes-Piloten. Nach einem Rempler von Lotus-Pilot Romain Grosjean rutschte Schumacher nach einem sehr guten Start auf Platz acht ab, danach kam er nicht an Kimi Räikkönen vorbei. "Ich hatte das Podium anvisiert, das wurde am Start zunichtegemacht", befand der fünfmalige Monaco-Sieger. RTL-Experte Niki Lauda ging mit Grosjean hart ins Gericht: "Was der aufgeführt hat, war fürchterlich."

Es kam noch schlimmer. In der 65. Runde war wegen eines Problems mit dem Benzindruck Feierabend für Schumacher. "So was habe ich noch nie erlebt", sagte er. Von seinen vier Ausfällen war Schumacher nur einmal selbst schuld. "Wie viel Pech kann man haben?", fragte Schumacher fast verbittert. Auch in der Fahrerwertung droht in der dritten Comeback-Saison ein Jahr zum Vergessen. Mit zwei WM-Punkten belegt er nur Platz 18. Zum Vergleich: Teamkollege Rosberg hat bereits 59 Punkte auf dem Konto. Am Ende der Saison läuft Schumachers Vertrag aus.


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