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Kanu-Nachwuchs schlägt sich wacker bei Weltcup

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Kanu-Nachwuchs schlägt sich wacker bei Weltcup

03.06.2012, 15:32 Uhr | dpa

Moskau (dpa) - Der deutsche Kanu-Nachwuchs hat sich beim Weltcup in Moskau wacker geschlagen. Die Essener Kai Spenner und Max Rendschmidt fuhren am Samstag in der russischen Hauptstadt im Kajak-Zweier über 1000 Meter einen Sieg ein.

Den zweiten Erfolg für den Deutschen Kanu-Verband (DKV) gab es am Sonntag durch Debora Niche und Anne Knorr im Kajak-Zweier über 500 Meter. Die beiden Überraschungs-Weltmeisterinnen der WM 2011 saßen auch im Kajak-Vierer, der sich über 500 Meter nur den Gastgebern geschlagen geben musste. Über die olympischen Strecken, die nicht alle vom DKV besetzt wurden, gab es insgesamt zwei Siege, einen zweiten und einen dritten Rang.

"Alle haben sich gut präsentiert; für die Mannschaft ist es sehr gut gelaufen. Es war für uns ein guter Wettkampf im Hinblick auf die Vorbereitungen zur U23-EM mit der richtigen Mischung aus Motivation und Anreizen, was noch zu tun ist", sagte Coach Stefan Ulm, der das Team vor Ort betreute.

Spenner/Rendschmidt freuten sich über den starken Auftritt in Russland. "Wir haben uns eine gute Leistung erhofft, aber mit einem Sieg haben wir angesichts der Konkurrenz aus Russland und Australien nicht gerechnet", gestand Rendschmidt. Gute Fünfte wurden hier noch Florian Förster und Fabian Kux (Neubrandenburg/Essen). Beim Sieg von Niche/Knorr belegten Steffi Kriegerstein/Verena Hantl (Dresden/Karlsruhe) den dritten Platz.

Als Vierte im Kajak-Einer über 500 fuhr die Magdeburgerin Nicole Beck nur knapp am Podest vorbei, über 200 Meter wurde sie Fünfte. Als Fünfter schlug sich der Berliner Hendrik Bertz im Kajak-Einer über 1000 Meter ebenso wacker wie Joshua Kröck/Florian Jeglinski im Kajak-Zweier über 200 Meter auf dem vierten Rang.

Die deutschen Olympia-Kanuten hatten die Weltcup-Station in Moskau ausgelassen. Für sie ist der nächste Schritt auf dem Weg nach London die Europameisterschaft in Kroatien vom 22. bis 24. Juni. "Wir wollen in Zagreb vorne mitfahren, werden aber unser Training nicht darauf ausrichten. Im Fokus steht nämlich klar Olympia", betonte Chef-Bundestrainer Reiner Kießler.

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